Produktion in China – Erfolg durch die eigene Produktion in China

Auftragsproduktion in China

Produktion in China„Made in China“, das sind die drei Worte, die auf sehr vielen technischen und modischen Produkten in aller Welt stehen. Doch was für viele Leute belanglos scheint, verbirgt eine lange und ebenso wichtige Geschichte, die Produktion in China. Ob der DVD-Player, der Computer oder das Kleid aus einem Kleidungsgeschäft. Fast jeder diese Waren enthält mittlerweile zumindest Bestandteile aus China, was zeigt, dass die Produktion dort ein weltweites Geschäft ist.
Das ist der Grund dafür, dass man in China mittlerweile von einem sogenannten „Kader-Kapitalismus“ spricht. Dieser Begriff bedeutet, dass China mittlerweile mehr von der Planwirtschaft zur Marktwirtschaft tendiert, auch aufgrund zahlreicher, ausländischer Privatunternehmer, jedoch ist diese [die Marktwirtschaft] nicht frei, sondern teilweise noch autoritär gesteuert, sodass man von einem Kader-Kapitalismus spricht.

 

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Die Produktion in Chinasteigt immer weiter an. Konnte man 2003 durch die Ausfuhr von produzierten Artikeln gerade einmal 438 Milliarden US-Dollar erzielen, lag der Betrag 2010 bei 1580 Milliarden. Das ist eine Steigerung von fast vierhundert Prozent, was für eine stark erhöhte Produktion im Land der chinesischen Mauer spricht. Aktuell ist die Volksrepublik Exportweltmeister.

Doch auch zahlreiche Privatunternehmer aus dem Ausland, besonders aus Industrienationen wie Deutschland, Frankreich, Großbritannien oder die Vereinigten Staaten von Amerika haben zu Beginn der 90er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts, aber auch zur Jahrtausendwende damit angefangen, ihre Produktionsstandorte vom Heimatland nach Asien zu verlegen. Die Produktion in China wurde somit weiter angetrieben und es wurden immer mehr Leute beschäftigt. So kommt es dazu, dass mittlerweile auch auf vielen Produkten von eingesessenen deutschen Unternehmen die Worte „Made in China“ zu finden sind.

Doch die in China fertiggestellten Produkte ist nicht unbedingt günstiger. So stellte die Prüfungsgesellschaft „PwC“ im Jahr 2008 in einer Studie fest, dass sich der Kauf chinesischer Produkte für jedes dritte Unternehmen in Deutschland nicht mehr lohne, da manche Firmen die Produkte in Deutschland günstiger bekämen. Durch die Massenproduktion in China seien aber Unternehmen zum Teil genötigt dort einzukaufen, da es in Deutschland zum Teil nicht genug Artikel gäbe. Die Unkosten entstünden den Unternehmen laut der Studie durch den Transport und die Kontrolle der Artikel durch deutsche Mitarbeiter, da Chinesen die Produktion nicht optimal kontrollierten und es zum Teil zu schnellen Defekten käme. Trotzdem sind 75 Prozent der in China ansässigen, deutschen Unternehmen der festen Ansicht, dass China als Standort in den kommenden Jahren weiterhin an Kraft und Bedeutung gewinne.
Bedenkt man, dass China gegen Ende der 1960er-Jahre noch ein Schwellenland mit einer nur geringen Produktion war, so ist es erstaunlich, wie schnell das Land aufsteigen konnte. Schaut man sich verschiedene Statistiken an, so sieht man, dass das ehemalige „Zweite-Welt-Land“ mittlerweile weltweit den größten prozentualen Anteil an Schuhen herstellt. Im Vergleich zu den Handys ist die Schuhproduktion aber noch gering. So werden 75 Prozent der weltweit verkauften Artikel in China hergestellt. Selbst die Wasserbettenproduktion steigt im asiatischen Land immer weiter an. Zwar ist China hier noch nicht führend, aber schaut man sich an, wie viel kleiner die Relation nun regelmäßig wird, kann das Land hier bald ebenfalls an der Spitze stehen.

Grund für die hohe Produktion in China ist es, dass ein Arbeitnehmer für Schuhe dort durchschnittlich 100 Euro im Monat verdient, was in manchen Regionen dort eine Menge Geld ist, die Unternehmen im Gegensatz zu deutschen Arbeitern ein vielfaches sparen lässt.

Die Produktion in China ist mittlerweile die größte weltweit, doch trotzdem ist China als ein noch größeres Produktionsland eine realistische Zukunftsvision, denn so werden die Zahlen dort immer weiter ansteigen.

 

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