China Import

Erfolgreich beim China Import

Auch wenn der China Import manchmal vieles zu wünschen übrig lässt, gepflastert ist mit Bürokratie und Umwegen, eines muss man sich jedoch dabei vor Augen halten: China ist immer noch der Standard-Lieferant der Welt und zum größten Teil kommen auch einige fantastische Produkte aus China. In den meisten Fällen haben beide Seiten die besten Absichten, kommt es jedoch zum Scheitern eines Unternehmens, dann ist es meistens eine Lücke in der Kultur und Sprache, die nicht zu überbrücken war und den Import zum Stillstand brachte.

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Das Entscheidende dabei ist, so durch alle Prozesse zu navigieren, dass diese profitabel werden.

 

Was sind die drei größten Risikobereiche beim China Import?

  • Fragen Sie einen Rechtsanwalt und Sie werden schnell erfahren, dass Sie fast keine rechtliche Handhabe in China besitzen. Sie werden kein Glück haben jegliche IP-Verletzungen oder Lieferanten Indiskretion in China durchzusetzen.
  • Je nach Versandbedingungen, ist das Produkt Ihre Verantwortung. Das beginnt bei der Fabrik oder Hafen und reicht bis vor Ihre Türe. Geht Ihr Import verloren, wird beschädigt, beschlagnahmt oder am Zoll gehalten, höchstwahrscheinliche tragen Sie die Hauptlast. Als Importeur sind Sie für die in Deutschland festgelegten Gesetze, Normen und Vorschriften in Bezug auf Ihr Produkt haftbar.
  • Es liegt an Ihnen sicher zu stellen, dass ein Patent oder eine Marke nicht ohne Zustimmung von einer Drittpartei verwendet wird.

Nachdem Sie all die Fakten und Risiken gehört und gelesen haben, lehnen Sie sich einmal zurück und holen Sie tief Luft. Wir haben diese Schwierigkeiten alle schon gesehen und gelernt sie zu überkommen. – In manchen Fällen allerdings, kostspielig und schmerzlich. Jedoch haben wir nicht alles hingeschmissen und gesagt, dass ist einfach zu schwer und wird so und so nichts.

Wir haben uns den Staub vom Anzug geklopft und davon gelernt. Alle diese kleinen und großen Fallen die wir selbst erlebt haben oder mit anderen Firmen miterlebten, machte uns zu der Firma, die wir heute sind. Kein Hindernis war uns zu groß, keine Erfahrung zu teuer. Wir haben es alles zusammengetragen damit unsere potentiellen Kunden von unserer Erfahren mit dem China Import profitieren können.

Sicherzustellen, dass Ihr China Import auch ein lukratives Geschäft wird:

  • Überprüfen Sie Ihre Produkt Idee ob diese auch profitabel ist
  • Überprüfen Sie ob Ihr Lieferant tatsächlich in der Lage ist, das zu liefern was Sie brauchen
  • Wenn immer möglich produzieren Sie einen Prototyp Ihres Produktes in Deutschland. – So stellen Sie sicher, dass Sie mit Produzenten und Herstellern immer leicht in Verbindung treten können und eventuelle Änderungen, wie sie anfallen, an Ort und Stelle besprechen und durchführen können. Diesen Prototyp können Sie dem Hersteller in China überreichen ohne sich lange mit E-Mails, Skype oder Telefonanrufe herumärgern zu müssen.
  • Schützen Sie Ihr Import Geschäft, Ihr Produkt, Ideen und Kunden
  • Verpflichten Sie sich zum Import einer Bestellung Erkundigen Sie sich genau über Mindestbestellungen. In China Begriffen beginnt eine Mindestbestellung bei 10,000 Stück. Ihr Erzeuger könnte überrascht sein, wenn Sie nur 500 Stück brauchen.
  • Importieren und starten Sie Ihre Produkte auf dem Markt

Warum lohnt sich der Großeinkauf von China
Zuerst einmal, der Markt bietet in China eine große Auswahl an Produkten von den verschiedensten Herstellern.

Grundsätzlich empfehlen wir unseren Kunden, wenn immer möglich, direkt mit dem Erzeuger zu verhandeln. Jedoch gibt es einige nicht zu verachtende Umstände, bei denen der Großhändler der bessere Lieferant ist:

Chinesische Großhändler vertreten oft Fabriken, die selbst nicht exportieren. Außerdem, diese Großhändler sprechen oft Englisch und bekommen Erlaubnis, die Exportabfertigungen für den Kleinhersteller abzuwickeln. Dadurch gewinnen alle, die an dem Handel beteiligt sind.
Der Großhändler ist aber auch in der Lage, Mindestbestellungen für Sie auszuhandeln, welche Ihnen die Fabrik nicht bereit ist anzubieten.
Großhändler können auch neue Designs und Produkte produzieren, da ihnen Niederlassungen, Büros und In-Haus-Produktionen zur Verfügung stehen. Das macht es einfach für den Einkäufer anfallende, moderate Änderungen zu seinem Produkt vorzunehmen; und das mit geringem Risiko.

Warum sollte ich mit meinem Import Label aus China importieren?
Wir haben unsere Erfahrungen für unsere Kunden zusammengebracht und bestimmte implementiert, um unseren Kunden mit dem China Import zu unterstützen. Unser Ziel ist

  • Ehrliche Beratung
  • Keine unnützen Provisionen
  • Keine Bevorzugung von Kunden, Händlern und Lieferanten
  • Unsere Beratung ist immer speziell zu Ihrem Unternehmen und Bedürfnissen geschneidert.
  • Diskretion – ohne Ihrer ausgesprochenen, schriftlichen Erlaubnis werden wir nie Ihr Produkt zu anderen Lieferanten offenlegen.

Mit unserer jahrelangen Erfahrung und qualifizierten Mitarbeiter, die das Wissen und die nötig Fortbildung erhalten, können Sie immer sicher sein, dass Sie die Unterstützung, die Sie von uns erhalten, relevant und glaubwürdig ist.

Hier ist ein kurzer Auszug der Produktpallette erfolgreicher Kunden:

  • Bekleidung, Textilien und Schuhe
  • Geschenkartikel, Haushaltswaren, Bettwäsche und Partei liefert
  • Industrieprodukte – Baumaterialien, Edelstahl, Schrauben / Muttern, Ladeneinrichtungen, Papier, Laminatfolie, Elektrowerkzeuge, landwirtschaftliche und industrielle Maschinen
  • Elektronik – Verbraucher- und Industrie
  • Sportgeräte, Hobby und Spielzeug
  • Kinderkleidung, Produkte und Zubehör

Wir sind überzeugt, Ihre Spesen zu verringern – Ihren Profit aber zu verdoppeln.

Bei Interesse und anfallender Information, bitte wenden Sie sich an: info@ag-frisch.de

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Import aus China

Richtig angegangen, kann das Importieren von China mit ziemlicher Sicherheit Ihre Kosten senken, Sie können sich eine Position am Markt erarbeiten und diese ausbauen, als auch in das Geschäft des Online Shopping einsteigen.

Der Trick dabei ist, gewusst wie. Hört sich das oben gesagt auch sehr toll und verlockend an, wenn Sie aber nicht jede Einzelheit der Geschäftsabwicklung genau verstehen und folgen, kann dies ganz schnell zu bösen Überraschungen und versteckten Kosten führen. Diese Kosten sind letztendlich die für Ihr eigentliches Endziel, Ihren Umsatz zu erhöhen, nicht förderlich. Wie bei allen Unternehmen ist auch beim Einkauf in China Beratung angesagt. Die Handelsvereinbarungen sind strengstens reguliert und unterliegen dem Europäisch-Asiatischen Standard.

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Nicht zu unterschätzen ist auch die Sprachbarriere. China ist kein Handelspartner, den Sie einfach anrufen können, wenn etwas schiefgeht. – Es sei denn Sie sind fließend in verschiedenen chinesischen Dialekten. Die Kommunikation auf Englisch ist oft holprig und nicht einwandfrei verständlich.

Zweifellos, mit der Distanz kommen Risikos und besonders dann wenn es zur Qualitätskontrolle kommt, haben Sie kaum eine Chance, zu überprüfen, ob Sie auch das erhalten was Sie bestellt haben.

Um diesen oder anderen Problemen vorzubeugen, haben sich in Deutschland Organisationen gebildet, die das Knowhow, das Rechtswissen und die Handelserfahrung mit asiatischen Ländern haben, so dass auch Ihr Import aus China ein Erfolg wird.

Ein handelsübliches Sprichwort sagt, „Im Einkauf liegt der Gewinn“.
In einer Welt, die immer näher zusammenrückt, mit verstärkter Konkurrenz und mit nur einem Ziel: Den Kapitalismus weiterzutreiben, ist Beschaffungsmanagement mehr als nur ein Schlagwort. Um Ihren Umsatz zu steigern senken Sie am besten Ihre Kosten. Klingt einfach – oder nicht?

Der Handel mit China ist keine Handles Vereinbarung die „irgendwie mysteriös über Nacht“ geschieht, sondern bedarf vieler Einzelschritte, die sorgfältig aufeinander abgestimmt werden müssen.

Hier ist ein anderes Schlagwort für Sie: Der Do-it-yourself Import von China. Viele Leute gehen von der (fälschlichen) Vorstellung aus, Sie gehen heute zu einer Messe, finden eine attraktive Ware, zu einem noch attraktiveren Preis, finden einen Lieferanten, Unterschreiben einen Vertrag und morgen sind sie erfolgreicher Importeur von chinesischem Handelsgut. Wahrscheinlich geht das dann doch nicht so ganz ohne Probleme und der Einkauf von China, der eigentlich eine Innovation und Ihren Umsatz heben sollte, wird ein enttäuschendes, frustrierendes und teures Erlebnis. Vielleicht sogar mit einem Vertrag aus dem Sie dann nicht so schnell herauskönnen.

Eine der größten „Fallen,“ in die Sie beim „auf die eigene Faust“ Einkauf von China wahrscheinlich laufen, ist das Ihnen eine Bezug Stelle von Deutschland fehlt.

Nur eines die vielen Beispiele: Sie schicken einen Angestellten nach China, auf der Suche nach dem richtigen Lieferanten für Ihr erfordertes Produkt. Die Sprachbarriere ist so groß, dass sich Ihr Angestellter und der Lieferant wahrscheinlich niemals finden. Und selbst wenn sich Lieferant und Nachfragender treffen, besagter Lieferant wird von anderen Lieferanten bezahlt. Die Wahrscheinlichkeit liegt nicht ferne, dass Ihr Lieferant einen Händler aussucht, der ihn am besten bezahlt. Oder, der Lieferant übergibt Ihr Geschäft einem Freund, der zwar zu einem niedrigeren Preis anbietet, Sie dafür aber an Qualität verlieren.

In beiden Fällen, entstehen für Sie Kosten – Reisespesen und womöglich geringe Qualität. – Kosten die Sie an Ihre Kunden weitergeben müssen um im Geschäft zu bleiben, und dann womöglich auch noch durch geringere Wettbewerbsfähigkeit zu bezahlen. Schlaflose Nächte, die sich wohl niemand freiwillig aussucht.

Sie sind teuer beraten, wenn Sie Ihre Sparmaßnahmen damit beginnen, auf eine Agentur zu verzichten, welche die praktischen Grundlagen in- und auswendig kennt und Ihnen mit praktischer Hilfe zur Seite stehen kann.

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Was kann eine Agentur für Ihr Unternehmen und Import aus China tun?

  • Einen geeigneten Lieferanten finden. – Versatil in mehreren Sprachen, langjährige Erfahrung im Import von China, verlässliche und jahrelange Handelspartner, stationiert in Deutschland und China
  • Lieferantenaudit – Qualifizierung von Lieferanten
  • Unterstützung in allen Schritten zu einem erfolgreichen Handel mit China, damit Sie Geld und Zeit sparen
  • Manche Agenturen bieten exklusive Betreuung, das heißt, Sie arbeiten einzig und alleine mit Ihrem Unternehmen
  • Sie profitieren von dem Wissen der Agentur, ohne das die Agentur eine Konkurrenz für Sie darstellt.
  • Outsourcing Ihrer Beschaffung
  • Qualitätskontrolle
  • Rahmenvertragsverhandlungen – so dass Sie in Zukunft regelmäßige Bestellungen aufgeben können.
  • Währungsstrategie – Bezahlung in Euros oder USD? Welche Abscherungen stehen zur Verfügung?
  • Kosten Überprüfung -Einkaufspreise werden regelmäßig überprüft und verbessert so dass reale Ziele erreicht werden.
  • Markt Studie – Datenanalyse, zur Ermittlung relevanter Beschaffungsmärkten.
  • Zolloptimierung – welche legalen Möglichkeiten bietet die EU Zollgebieten zu senken?
  • Lieferantenentwicklung – gezielte Vor-Ort Schulungen, Erfahrungsaustausch, Testequipment
  • Überwachung von Produktionsprozessen – Vor-Ort als auch mündlich
  • Messereisen und Lieferantenbesuche – Outsourcing der letzten Trends in Ihrer Branche
  • Warenabnahme – Vor-Ort Überprüfung von der Richtigkeit Ihrer Ware mit eventuellen, unabhängigen Stichproben
  • IOP Setup – Markeintritt in China durch ein eigenes Einkaufs Büro in China, beginnend bei den Verhandlungen, bis hin zum Gründungsprozess
  • Kontakterstellung von HR-Services
  • Supply Chain-Setup – Aufbau eines LieferantennetzwerkesRichtig angegangen, kann das Importieren von China mit ziemlicher Sicherheit Ihre Kosten senken,

Sie können sich eine Position am Markt erarbeiten und diese ausbauen, als auch in das Geschäft des Online Shopping einsteigen.
Der Trick dabei ist, gewusst wie. Hört sich das oben gesagt auch sehr toll und verlockend an, wenn Sie aber nicht jede Einzelheit der Geschäftsabwicklung genau verstehen und folgen, kann dies ganz schnell zu bösen Überraschungen und versteckten Kosten führen. Diese Kosten sind letztendlich die für Ihr eigentliches Endziel, Ihren Umsatz zu erhöhen, nicht förderlich. Wie bei allen Unternehmen ist auch beim Einkauf in China Beratung angesagt. Die Handelsvereinbarungen sind strengstens reguliert und unterliegen dem Europäisch-Asiatischen Standard.
Nicht zu unterschätzen ist auch die Sprachbarriere. China ist kein Handelspartner, den Sie einfach anrufen können, wenn etwas schiefgeht. – Es sei denn Sie sind fließend in verschiedenen chinesischen Dialekten.Zweifellos, mit der Distanz kommen Risikos und besonders dann wenn es zur Qualitätskontrolle kommt, haben Sie kaum eine Chance, zu überprüfen, ob Sie auch das erhalten was Sie bestellt haben.Um diesen oder anderen Problemen vorzubeugen, haben sich in Deutschland Organisationen gebildet, die das Knowhow, das Rechtswissen und die Handelserfahrung mit asiatischen Ländern haben, so dass auch Ihr Import aus China ein Erfolg wird.

 

 

 

China Import – Infos & Vorschriften bei der Einfuhr

Die EU (dazu gehört auch Deutschland) ist ein Wirtschaftsgebiet für diesen zum Schutz einheitliche Regeln gelten. Der Güterverkehr auch beim China Import ist zwar grundsätzlich frei, jedoch gibt es Vorschriften die beim China Import zu beachten sind.  Diese Regeln gelten grundsätzlich für jeden Warenverkehr aus EU-Nichtländern, Warenverkehr zwischen  EU-Ländern oder innerhalb der Bundesrepublik Deutschland werden von uns hier nicht als Import bezeichnet, da dies auch rechtlich sehr unterschiedlich behandelt wird.

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Für dei Einfuhr in die EU wird grundsätzlich die sogenannte EORI Nummer benötigt. Diese muss bei der Zollbehörde beantragt werden. Mehr Informationen zur EORI Nummer finden Sie auf http://www.zoll.de.

Für die Einfuhrabgaben gibt es einen sogenannten TARIC Code. Mi dem Taric Code in Kombination mit dem Ursprungland der Ware (z. B. China) ergibt sich die jeweilige Zollabgabe prozentual vom Warenwert. Nebem dem „normalen“ Einfuhrzoll, gibt es auch noch Antidumpingzölle (z. B. bei Fahrrädern oder Porzellan wenn wir beim China Import bleiben). Die Zollsätze gelten aber jeweils in der gesamten EU, da spielt es keine Rolle ob man die Ware z. B. über den Hamburger Hafen oder über den Hafen Rotterdam kommen lässt. Bei Agrarwaren gib es zudem noch die Agrarzölle.

Teilweise gibt es noch Zollpräferenzen, die bei Vorlage der Ursprungsurkunde für bestimmte Herkungsländer in Anspruch genommen werden können, so etwas gibt es z. B. bei Kleidung aus Bangladesch, so dass die eigentlichen Zölle wesentlich geringer sind, um den Import aus z. B. Entwicklungsländern zu fördern.

Bei jeder Einfuhr fällt auch die Einfuhrumsatzsteuer an, dies entspricht der Umsatzsteuer mit einem Regelsatz von 19 % (Stand 29.05.2016). Somit fällt die Umsatzsteuer als Auslage immer an, egal ob die Ware im Inland oder im Drittland erworben wird. Die Umsatzsteuer ist allerdings für den Unternehmer nur ein durchlaufender Posten wenn er umsatzsteuerabzugsberechtigt ist, so dass die Umsatzsteuer für ihn eine Forderung gegenüber der Finanzbehörden darstellt.

Für bestimmte Waren gibt es noch zusätzliche Steuern, die direkt bei der Einfuhr erhoben werden können, dazu gehören u. a. die Kaffeesteuer, die Alkoholsteuer und die Zigarettensteuer.

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Für die Zollanmeldung werden folgende Dokumente benötigt:

1 Einfuhrzollanmeldung & Zollwertanmeldung

Unter http://www.internetzollanmeldung.de gibt es ein elektronisches Formular, welches vor der Einfuhr eingereicht werden sollte. Bei Express-Sendungen (z. B. per DHL/ Fedex/ TNT) reichen die Express-Dienstleister die Erklärungen in Ihrem Namen automatisch kostenpflichtig ein, wenn Sie die Erklärung nicht bereits selbst eingereicht haben. Bei Seefracht wird dies zumeist von den Spediteuren für Sie erledigt. Wenn Sie das erste mal eine Zollanmeldung ausfüllen, beachten Sie unbedingt das Merkblatt, was Sie dem Online-System entnehmen können.

Die Zollwertanmeldung muss in der Regel bei Einfuhren von Waren über 15 000 Euro zusätzlich abgegeben werden und dient zur besseren Überprüfung des Zollwerts für die Zollbehörde.  Es empfiehlt sich im Vorfeld einen Antrag auf eine verbindliche Zollauskunft zu stellen (Vordruck 307), dann ist die Zollbehörde auf bestimmte Zeit auch daran gebunden und Sie haben bei der Einfuhr mehr Rechtssicherheit.

Die Einfuhrumsatzsteuer kann ggf. gespart werden, wir empfehlen einen eigenen Antrag auf ein Aufschubkonto zu stellen.  Dazu  müssen die Anträge 0590und 0580ausgefüllt und bei der Zollbehörde eingesendet werden.

2. Rechnung (im englischen auch Commercial Invoice) & Warenbeschreibung

Damit der Zollwert festgelegt werden kann, benötigen Sie selbst bei Mustern und Geschenken immer eine Rechnung. Die Rechnung muss alle handelsüblichen Angaben erhalten, die genaue Warenbezeichnung, Warenmenge (mit Incoterms), zudem muss aus der Rechnung das Land des Absenders, das Ursprungsland und das Land des Empfängers ersichtlich sein. Es empfiehlt sich immer noch eine Packliste vom Absender erstellen zu lassen, damit auch die Stückzahlen, Kartonzusammenstellungen, das Gewicht etc. deutlich nachvollziehbar sind. Es empfiehlt sich auch immer ein Zusatzblatt mit einer ausführlichen Warenbeschreibung mit einzureichen. Allgemeine Angaben die oft auf der Rechnung zu finden sind wie „Elektronikartikel“ oder „Lebensmittel“ reichen der Zollbehörde nicht aus, um einen Zollwert festzulegen oder zu prüfen. Eher zutreffend wäre „Kleid für Frauen, Länge 80cm aus 30 % Cotton und 70 % Polyester mit einem Gewicht pro m2 von 100 Gramm und einem Gesamtgewicht von 250 Gramm“.

3. Warenverkehrsbescheinigung bzw. Form A

Damit eine Zollpräferenz geltend gemacht werden kann, muss ein sogenanntes Form A (Herkunfsurkunde) vorgelegt werden. Beim China Import gibt es allerdings nur noch wenige Produkte für die Zollpräferenzen noch möglich sind.

4. Einfuhrgenehmigung

Wird für Produkte benötigt für die es bestimmte Einfuhrbeschränkungen bzw. Einfuhrkontrollen gibt. Normalerweise ist keine Einfuhrgenehmigung notwendig, für Waren wo dies vorgeschrieben sein sollte, wird auf der EZT-Online aber auch ausdrücklich darauf hingewiesen.

Als Importeur wird der Importeur in der Regel vom Spediteur bei der Ankunft der Ware benachrichtigt. Die Dokumente müssen spätestens dann für die Zollbehörde eingericht werden. Dies kann auch ein Vertreter (z. B. die Spedition selbst oder eine Zoll-Agentur) für den Importeur im Auftrag erledigen. In der Regel werden die Einfuhrabgaben dann an den Transporteur (z. B. die Spedition oder an den Expressdienst) in Vorkasse oder auf Rechnung beglichen. Es besteht aber auch die Möglichkeit bei der Zollbehörde ein sogenanntes Umsatzsteueraufschubkonto bzw. Zollaufschubkonto zu beantragen, dann werden die Angaben jeweils am 15. des Folgemonats automatisch vom Konto des Importeurs eingezogen.

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Wichtig ist es zu beachten, dass Sendungen vom Hafen und der Zollbehörde je Absender separat betrachtet werden, d. h. die Kosten für Verzollung und die Hafengebühren fallen jeweils je Sendung an. Bleiben Sendungen am Hafen stehen (z. b. aufgrund fehlender Dokumente oder Verzögerungen in der Zollabwicklung), fallen ab dem dritten Tag im Hafen erhebliche Zusatzgebühren an, die eine Spedition leider nicht beeinflussen kann.