Einkauf aus China – zahlt es sich aus?

Mit China als eine führende aber auch gigantische Handelswirtschaft, kann es leicht sein, dass Ihnen schon alleine der Gedanke in einen Großeinkauf von China einzusteigen, Kopfzerbrechen macht. Verzweifeln Sie aber nicht und geben Sie Ihr Vorhaben nicht auf, bevor es begonnen hat. Sicherlich der Einkauf von China ist kein Klacks. Alles ist zu weit weg, wahrscheinlich sprechen Sie die Sprache nicht, kennen nicht die Bräuche und waren Sie einmal in China, dann wissen Sie, China ist eine ziemlich andere Welt als Deutschland.

Hier haben wir eine Art Roadmap für Sie zusammengestellt; Dinge die Sie beachten und Dinge die Sie, bei Ihren Einkauf aus China, besser unterlassen sollten.

Wie der Name Großhandel schon andeutet, hier handelt es sich um eine Handelsweise, wo der Händler seine Produkte von Regal anbietet, verglichen mit Produkten, die hergestellt wurden für den Besteller.

Chinas Großhandel zentriert sich größtenteils auf den inländischen Handel. Ihr erster Schritt muss daher sein, dass Sie einen Händler finden, der auf den internationalen Handel zielt. In Yiwu, der Provinz von Zhejiang, finden Sie eine Unmenge von ausgezeichneten Großhändlern, die zu fast allen Teilen der Welt exportieren. Bei den meisten können Sie einfach in das Warenhaus gehen und die Produkte für Ihren Einkauf von China erstmals begutachten. Das einzige Problem dabei ist, dass Produkte, die in westliche Länder importiert werden, müssen einem gewissen Standard entsprechen. Die Tatsache jedoch ist, nur wenige Produkte Chinesischer Großhändler übereinstimmen mit den Deutschen Normen. Nicht-konforme Produkte zu importieren ist illegal. Sie können zu einem Rückzug des Produkts gezwungen werden oder sogar einen gerichtlichen Prozess verwickelt werden, für den Sie alleine die Kosten tragen.
Prinzipiell kann man jedoch sagen, der Einkauf von China, durch einen Großhändler zahlt sich nur dann aus, wenn Sie breitere Palette von Produkten, jeweils in relativ kleinen Mengen einkaufen.

So, wie wird’s gemacht? Hier sind 8 Schritte, die Ihnen dabei helfen werden, einen lukrativen Einkauf in China zu machen.

  1. Finden Sie den richtigen Großhändler:
    Dies ist offensichtlich die Grundlage für Ihr China Import Unternehmen. Das Finden und Überprüfen von führenden Anbietern kann ein komplizierter und verwirrender Prozess sein. Halten Sie sich vor Augen, Chinesische Produkte sind größtenteils für den inländischen Handel hergestellt und entsprechen möglicherweise nicht dem Deutschen Standard.
  2. Machen Sie sich vertraut und verstehen Sie das Versand Verfahren.
    Dazu gehören Name und Anschrift des Ausführers und des Empfängers, Ort und Datum der Ausstellung, Rechnungsnummer, Angabe über die Beförderung, Ursprungsland, Marke, Nummern und Anzahl der Packstücke, genaue Warenbezeichnung, Brutto- und Nettogewichte, Einzelpreise und Gesamtbetrag, Lieferungs- und Zahlungsbedingungen, alle Frachtpapiere, Verpackung, Versicherung – und das sind nur einige der Dinge, die Sie bei Ihrem Einkauf von China beachten müssen.
  3. Verstehen Sie Einfuhrzölle, Steuern und Gebühren: Alle Produkte die Sie von China importieren, unterliegen Einfuhrabgaben, sowie Steuern und anderen Abschlägen. Sie sind für alle anfallenden Spesen haftbar.
  4. Passen Sie Ihr Produkt einer bestimmten Zielgruppe an: Dazu gehört ein Produkt-Spezifikationen-Dokument zu entwerfen. Hierher gehören Angaben über die Materialien, Farben und andere Funktionen Ihres Produktes.
  5. Musterbestellungen und Perfektionieren Ihres Produktes: Sind Sie sich erst mal im Klaren über Ihre Produktqualität und Auftragsbedingungen, z. B. die Anzahl von Revisionen, dann erhöhen sich Ihre Chancen drastisch, dass Ihre Produktherstellung für einen Einkauf von China erfolgreich wird.
  6. Legen Sie mit einem Kaufvertrag eine solide Grundlage für eine Vorbestellung: Ein guter Verkaufsvertrag versichert Ihren Einkauf von China gegen korrekten Versand, Bezahlung und späte Liefertermine.
  7. Bezahlen Sie Ihre Lieferanten und vermeiden Sie Betrug: Erkundigen Sie sich reichlich über alle möglichen Zahlungsbedingungen; welche Zahlungsbedingungen sie akzeptieren und welche Sie nicht akzeptieren sollten. Lassen Sie sich beraten, wie Sie sich vor Betrug schützen können. – Sie haben kaum eine rechtliche Standfestigkeit im Ausland.
  8. Vermeiden Sie beschädigte oder defekte Waren durch Qualitätskontrolle: Auch hier müssen Sie sich genauestens über alle Regeln und Vorschriften informieren. Grundsätzlich, was Sie wollen ist ein örtlicher, unparteiischer, Chinesischer Qualitätsüberprüfer. Diesen können Sie gegen Bezahlung mit der Qualitätsüberprüfung Ihrer Waren beauftragen.

Wie Sie sehen, es ist ein Dschungel von Bürokratie den Sie hier betreten. Das sollte Sie jedoch nicht von Ihrem Einkauf von China abhalten. Eines der wichtigsten Dinge dabei ist, dass Sie die korrekte Information und Hilfe für Ihren Einkauf aus China dort erhalten, wo Sie es brauchen.

Der chinesische Handelsmarkt, als eine führende Weltwirtschaft bietet eine reiche Palette der verschiedensten Produkte zu relativ guten Preisen. Der Vorteil für Ihren Einkauf von China liegt darin, dass, Sie sobald Sie den geeigneten, international orientierten Großhändler finden, Sie nicht große Mengen kaufen müssen. Die Vielfalt auf den chinesischen Markt macht es leicht, auch geringer Mengen von den verschiedensten Produkten zu kaufen. – Im Vergleich zum inländischen Markt, wo der Mindest-Stück-Betrag bei 10,000 liegt.

Für mehr Information für Ihren Einkauf in China richten Sie sich bitte an: info@ag-frisch.de

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China Import – Infos & Vorschriften bei der Einfuhr

Die EU (dazu gehört auch Deutschland) ist ein Wirtschaftsgebiet für diesen zum Schutz einheitliche Regeln gelten. Der Güterverkehr auch beim China Import ist zwar grundsätzlich frei, jedoch gibt es Vorschriften die beim China Import zu beachten sind.  Diese Regeln gelten grundsätzlich für jeden Warenverkehr aus EU-Nichtländern, Warenverkehr zwischen  EU-Ländern oder innerhalb der Bundesrepublik Deutschland werden von uns hier nicht als Import bezeichnet, da dies auch rechtlich sehr unterschiedlich behandelt wird.

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Für dei Einfuhr in die EU wird grundsätzlich die sogenannte EORI Nummer benötigt. Diese muss bei der Zollbehörde beantragt werden. Mehr Informationen zur EORI Nummer finden Sie auf http://www.zoll.de.

Für die Einfuhrabgaben gibt es einen sogenannten TARIC Code. Mi dem Taric Code in Kombination mit dem Ursprungland der Ware (z. B. China) ergibt sich die jeweilige Zollabgabe prozentual vom Warenwert. Nebem dem „normalen“ Einfuhrzoll, gibt es auch noch Antidumpingzölle (z. B. bei Fahrrädern oder Porzellan wenn wir beim China Import bleiben). Die Zollsätze gelten aber jeweils in der gesamten EU, da spielt es keine Rolle ob man die Ware z. B. über den Hamburger Hafen oder über den Hafen Rotterdam kommen lässt. Bei Agrarwaren gib es zudem noch die Agrarzölle.

Teilweise gibt es noch Zollpräferenzen, die bei Vorlage der Ursprungsurkunde für bestimmte Herkungsländer in Anspruch genommen werden können, so etwas gibt es z. B. bei Kleidung aus Bangladesch, so dass die eigentlichen Zölle wesentlich geringer sind, um den Import aus z. B. Entwicklungsländern zu fördern.

Bei jeder Einfuhr fällt auch die Einfuhrumsatzsteuer an, dies entspricht der Umsatzsteuer mit einem Regelsatz von 19 % (Stand 29.05.2016). Somit fällt die Umsatzsteuer als Auslage immer an, egal ob die Ware im Inland oder im Drittland erworben wird. Die Umsatzsteuer ist allerdings für den Unternehmer nur ein durchlaufender Posten wenn er umsatzsteuerabzugsberechtigt ist, so dass die Umsatzsteuer für ihn eine Forderung gegenüber der Finanzbehörden darstellt.

Für bestimmte Waren gibt es noch zusätzliche Steuern, die direkt bei der Einfuhr erhoben werden können, dazu gehören u. a. die Kaffeesteuer, die Alkoholsteuer und die Zigarettensteuer.

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Für die Zollanmeldung werden folgende Dokumente benötigt:

1 Einfuhrzollanmeldung & Zollwertanmeldung

Unter http://www.internetzollanmeldung.de gibt es ein elektronisches Formular, welches vor der Einfuhr eingereicht werden sollte. Bei Express-Sendungen (z. B. per DHL/ Fedex/ TNT) reichen die Express-Dienstleister die Erklärungen in Ihrem Namen automatisch kostenpflichtig ein, wenn Sie die Erklärung nicht bereits selbst eingereicht haben. Bei Seefracht wird dies zumeist von den Spediteuren für Sie erledigt. Wenn Sie das erste mal eine Zollanmeldung ausfüllen, beachten Sie unbedingt das Merkblatt, was Sie dem Online-System entnehmen können.

Die Zollwertanmeldung muss in der Regel bei Einfuhren von Waren über 15 000 Euro zusätzlich abgegeben werden und dient zur besseren Überprüfung des Zollwerts für die Zollbehörde.  Es empfiehlt sich im Vorfeld einen Antrag auf eine verbindliche Zollauskunft zu stellen (Vordruck 307), dann ist die Zollbehörde auf bestimmte Zeit auch daran gebunden und Sie haben bei der Einfuhr mehr Rechtssicherheit.

Die Einfuhrumsatzsteuer kann ggf. gespart werden, wir empfehlen einen eigenen Antrag auf ein Aufschubkonto zu stellen.  Dazu  müssen die Anträge 0590und 0580ausgefüllt und bei der Zollbehörde eingesendet werden.

2. Rechnung (im englischen auch Commercial Invoice) & Warenbeschreibung

Damit der Zollwert festgelegt werden kann, benötigen Sie selbst bei Mustern und Geschenken immer eine Rechnung. Die Rechnung muss alle handelsüblichen Angaben erhalten, die genaue Warenbezeichnung, Warenmenge (mit Incoterms), zudem muss aus der Rechnung das Land des Absenders, das Ursprungsland und das Land des Empfängers ersichtlich sein. Es empfiehlt sich immer noch eine Packliste vom Absender erstellen zu lassen, damit auch die Stückzahlen, Kartonzusammenstellungen, das Gewicht etc. deutlich nachvollziehbar sind. Es empfiehlt sich auch immer ein Zusatzblatt mit einer ausführlichen Warenbeschreibung mit einzureichen. Allgemeine Angaben die oft auf der Rechnung zu finden sind wie „Elektronikartikel“ oder „Lebensmittel“ reichen der Zollbehörde nicht aus, um einen Zollwert festzulegen oder zu prüfen. Eher zutreffend wäre „Kleid für Frauen, Länge 80cm aus 30 % Cotton und 70 % Polyester mit einem Gewicht pro m2 von 100 Gramm und einem Gesamtgewicht von 250 Gramm“.

3. Warenverkehrsbescheinigung bzw. Form A

Damit eine Zollpräferenz geltend gemacht werden kann, muss ein sogenanntes Form A (Herkunfsurkunde) vorgelegt werden. Beim China Import gibt es allerdings nur noch wenige Produkte für die Zollpräferenzen noch möglich sind.

4. Einfuhrgenehmigung

Wird für Produkte benötigt für die es bestimmte Einfuhrbeschränkungen bzw. Einfuhrkontrollen gibt. Normalerweise ist keine Einfuhrgenehmigung notwendig, für Waren wo dies vorgeschrieben sein sollte, wird auf der EZT-Online aber auch ausdrücklich darauf hingewiesen.

Als Importeur wird der Importeur in der Regel vom Spediteur bei der Ankunft der Ware benachrichtigt. Die Dokumente müssen spätestens dann für die Zollbehörde eingericht werden. Dies kann auch ein Vertreter (z. B. die Spedition selbst oder eine Zoll-Agentur) für den Importeur im Auftrag erledigen. In der Regel werden die Einfuhrabgaben dann an den Transporteur (z. B. die Spedition oder an den Expressdienst) in Vorkasse oder auf Rechnung beglichen. Es besteht aber auch die Möglichkeit bei der Zollbehörde ein sogenanntes Umsatzsteueraufschubkonto bzw. Zollaufschubkonto zu beantragen, dann werden die Angaben jeweils am 15. des Folgemonats automatisch vom Konto des Importeurs eingezogen.

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Wichtig ist es zu beachten, dass Sendungen vom Hafen und der Zollbehörde je Absender separat betrachtet werden, d. h. die Kosten für Verzollung und die Hafengebühren fallen jeweils je Sendung an. Bleiben Sendungen am Hafen stehen (z. b. aufgrund fehlender Dokumente oder Verzögerungen in der Zollabwicklung), fallen ab dem dritten Tag im Hafen erhebliche Zusatzgebühren an, die eine Spedition leider nicht beeinflussen kann. 

 

aus China importieren

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Waren aus China Importieren

Diverse Artikel können preiswert und lukrativ aus China importiert werden. Wir stellen hier einige Branchen vor, wo wir bereits in der Vergangenheit erfolgreich Importe aus China abgewickelt haben.

Wenn Sie selbst aus China importieren möchten interessieren Sie sich sicher für die wichtigsten Regeln die beim China Import nicht vernachlässigt werden sollten.

Autoteile aus China

z. B. Antriebswellen, Bremsbacken, Bremskraftregler, Bremssättel, Bremsscheiben, Bremstrommeln, Bremszylinder, Fahrwerksfeder, Federbeine, Gasfederbeine, Gasstossdämpfer, Gelenksätze, Antriebswellen, Kupplungssätze, Querlenker, Radlagersätze, Scheibenbremsen, Scheibenbremsenbeläge, Sensoren (z. B. Raddrehzahl), Stossdämpfer, Fahrwerksfedern, Kompressoren

Kleidung aus China sowie Schuhe & Taschen

z. B. Schals, T-Shirts, Kapuzenshirts, Jeans, Kleider, Hochzeitskleider, Abendkleider, Gürtel, Hemden, Krawatten, Hanf-Kleidung, Strumpfhosen, Schlafanzüge, Expandrillas, Sportschuhe, Hausschuhe, Slippers, Sneakers, Damenschuhe, Herrenschuhe, Stiefel, Koffer, Trolleys, Handtaschen, Sporttaschen, PVC Taschen

Hartwaren aus China & Handwerkerbedarf

z. B. Werkzeugkoffer, Trolleys mit Werkzeug, Heißklebepistolen, Akkubohrer, Akkusägen, Sägeblätter, Abbrechklingen, Schraubenzieher, Hammer, Schraubenschlüssel, Zubehörteile für Regale, Aluminiumprofile, Glasschaber, Magnete (magnetische Werkzeuge und Industriemagnete), Flykabel, Kabelbinder, Gußteile aus China, Sprühpistolen, Türbeschläge, Handschrauber, Leimpinsel, Sprossenleitern, ausklappbare Leitern, Transporttaschen, Arbeitshandschuhe

Sonstiges

z. B. Antiquariat & Repliken, E-Gitarren, Briefkästen, Mini-Tresore

Elektroartikel/ Elektronik/ HiFi/ IT/ Fotografieren & Filmen/ Mobilfunk

z. B. Auto DVD, Notebooks, Netbooks, Laptops, Drucker, Druckerkartuschen (Toner), DVD und CD (Rohlinge), HDMI-Kabel, Laptop Akkus, Computerzubehör (Tastauren, Mäuse, Kameras, USB-Hubs, Headsets), Mirco SD Karten, Speicherkarten, USB-Sticks, Bahnhofsuhren, Wanduhren, Armbanduhren, Sportuhren, Boiler, LED-Lampen, LED Röhren, Föns, Kameras (auch Wildkameras), Steckdosen und Schalter, Ventilatoren, Kamerazubehör (z. B. Stative), Transponder, E-Zigaretten, Handyhüllen, Reparatursets für Handys, Handy Akkus, Monitore

Babyartikel/ Spielzeug/ Kinderartikel

z. B. Tragegurte, Auto-Kindersitze, Babykleidung. Holzfährräder, Ferngesteuertes Spielzeug, Kettcars, Stofftiere (z. B. Stoffbären)

Rohstoffe

z. B. Asphalt, Reis, Stahl, Sonnenblumenöl, Plastik, Holz, Futtermittel

Baustoffe

z. B. Hartschaum, Granitfliesen

Druckereierzeugnisse/ Büroartikel

z. B. Buchdruck, Flyer, Kopierpapier

Tierartikel

z. B. Aquariumlampen, Hundebetten, Spieltunnel, Transportboxen, Kratzbäume

Freizeit, Sport und Saisonartikel

z. B. Masken und Verkleidung, Billiardtische, Spieltische, Luftmatratzen, Tischtennisbälle, Hantelscheiben, Hanteln, Schlüsselanhänger, Fanartikel (z. B. Schals, Fahnen, Autospiegelbezüge, Banner, Pfeifen), Kartenspiele (z. B. Skat, Quartett), Gabionen und Zorbbälle, hacky sacks (foot bags), Surfboards, Sonnenbrillen, Strandkörbe, Hängematten, Chi Maschinen, Grills, Weihnachtsschmuck, Waveboards, Wasserlaufbälle, Fußbälle, Geschenkartikel, Springburgen

Haushalt

z. B. Blumenvasen, Plastikbecher, Tassen, Trinkflaschen, Geschirr, Moskitonetze, Backformen, Eiswürfelmaschinen, Töpfe, Pfannen, Messer, Bierkühler, Wäschekörbe, Jalousien und Rollos, Bettwäsche, Gardinen

Friseurbedarf

z. B. Kunsthaar, Friseurstühle

Gartenartikel

z. B. Solarschocker, Hochdrucksprüher, Teichpumpen, Gartenbänke

Industriebedarf/ Gewerbebedarf

z. B. Plastiktüten, Glasflaschen (Parfümflaschen, Wodkaflaschen), Leerhüllen für CD, DVD (Plastikhüllen), Visitenkartenboxen, Aufsteller

Schmuck/ Hochzeit

z. B. Anstecknadeln, künstliche Blumen (z. B. Plastikblumen, Drahtblumen, Seidenblumen), Einlegesohlen, Fächer, künstliche Früchte, Goldbänder und Goldfolien, Schleier, Handschuhe, Halsketten, Ohrringe, Ornamente, Piercingschmuck, Perlen, Tellernadeln, Lederarmbänder, Goldarmbänder

Kosmetikartikel aus China

z. B. Einmalrasierer, Rasierapparate, Pigmente,  Rasierklingen, Lidschatten, Make-up Pinsel,

Maschinen

z. B. Traktoren, Motoren, AIR Cooler, Produktionsmaschinen

Möbel

z. B. Holzmöbel (Tische, Stühle, Schränke, Regale, Betten etc.), Edelstahlmöbel (z. B. Bartische und Barstühle), Leder & Kunstledermöbel (z. B. Betten, Sofas), Bierzeltgarnituren, Spiegel, Spiegeltüren, Schuhracks, Schubladen, TV-Wandhalterungen, TV Möbel, HiFi Möbel, Rattan Möbel, Bürostühle

Fahrzeuge

z. B. Quads, Motorbikes, Mofas, Ackerschlepperprofile, E-Bikes, Elektric Scooter, E-Skateboards, Hot-Dog Wagen, Pocketbikes, Golfwagen (Golf cars)

Sanitär

z. B. Badezimmer Armaturen, Duscharmaturen, Toilettendeckel, Duschkabinen, Duschwannen, Hotel Badewannen, Saunakabinen

Werbeartikel

z. B. Kugelschreiber, Schlüsselbänder

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Einkauf aus China

Einkauf in China

Seit drei Jahrzehnten befindet sich das chinesische Wirtschaftssystem in einem tief greifenden Wandel. Im Fokus dieser Veränderung stehen die Auffächerung der Eigentumsstruktur und die Umstellung von zentralen zu dezentralen Mechanismen der Lenkung. Ab 1992 heißt das definierte Ziel der Reformen, die Schaffung einer „sozialistischen Marktwirtschaft mit chinesischen Merkmalen“. Das Konzept dieser Umstrukturierung ist ungewöhnlich erfolgreich, dies kann man an den jährlichen Wachstumsraten der chinesischen Wirtschaft ablesen. Alleine das Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat sich zwischen 1978 und 2003 verdreißigfacht!
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Dieser Strukturwandel in der Wirtschaft wirkt sich auch auf den Einkauf in Chinaaus. Vor den Reformen wurden von administrativer Stelle die Güter und Waren dem Volk zugeteilt. Die Liberalisierung der Preise und Märkte brachte es mit sich, dass inzwischen circa 85 Prozent der Investitionsgüter und sogar 90 Prozent der Konsumgüter auf dem öffentlichen Markt und zu den üblichen Marktpreisen gehandelt werden.

Im industriellen Sektor hat die Zulassung von Unternehmen mit ausländischem Kapital, sowie die Zulassung von einheimischen, privaten oder kollektiven Unternehmen, viel verändert. Der staatliche Sektor verliert in Chinas Wirtschaft zunehmend an Bedeutung. Allerdings gelten die großen, staatlichen Unternehmen immer noch als Basis der sozialen und ökonomischen Stabilität. Eine Privatisierung dieser Betriebe ist in naher Zukunft weder vorgesehen, noch überhaupt vorstellbar.

Zum Erfolgsgeheimnis der chinesischen Wirtschaft trägt sicherlich der strategische Plan für die ökonomische Entwicklung bei. Dank der mittel- und langfristigen Zielsetzungen, war es möglich, ein kontinuierliches und stabiles Wachstum auf den Weg zu bringen. Mit der Einsicht in die Komplexität der inländischen Steuerungsmaßnahmen, lernte die Wirtschaft der Volksrepublik China automatisch viel über die globale Steuerung der Wirtschaft.
Für den Einkauf in China ist es hilfreich zu wissen, dass die Dezentralisierung der wirtschaftlichen Entscheidungsrechte zwar zu einer großen Veränderung geführt hat. Doch bis heute ist die klare Trennung zwischen dem staatlichen und privaten Sektor häufig gar nicht möglich. Denn es besteht nach wie vor ein dichtes Netz der Verflechtungen, zwischen den privaten Unternehmen und den staatlichen Funktionären. Ein Großteil der heutigen Manager von staatseigenen Unternehmen und privaten Betrieben entstammt direkt aus dem staatlichen Kaderapparat. Außerdem streben die wirtschaftlichen Führungskräfte eine recht enge Beziehung zu den bürokratischen Instanzen an, um sich vor wirtschaftlichen Risiken, wie auch vor politischen Diskriminierungen zu schützen. Dieses interne System erscheint ausländischen Geschäftsleuten relativ undurchsichtig.

Um die chinesische Wirtschaft zu verstehen, muss man auch wissen, dass dort die Loyalität für die Mitarbeiter zu den wichtigsten Grundlagen der Unternehmen zählt. Das liegt unter anderem darin begründet, dass die chinesische Kultur sehr stark auf die Familie konzentriert ist. Auf diese familiären Netzwerke wird in vielen Betrieben Rücksicht genommen. Gleichzeitig wird sich darum bemüht, innerhalb der Firmen ein ähnlich strukturierte familiäre Kultur zu entwickeln. Damit sollen gut ausgebildete Fachkräfte dazu bewegt werden, möglichst lange im Unternehmen zu arbeiten.

Die Bezeichnung „made in China“ stand lange Jahre für niedrige Preise und nicht unbedingt empfehlenswerte Qualität. Doch auch daran wird im Reich der Mitte gearbeitet, die Qualität der Produkte wird ständig verbessert. Denn den privaten Firmeninhabern, wie auch den Führungskräften in den staatlichen Unternehmen ist klar, dass China nur weiter als Wirtschaftsmacht wachsen kann, wenn der Qualitätsstandard der Produkte grundlegend verbessert wird. Allerdings muss beim Einkauf in China nach wie vor beachtet werden, dass der Zustand der Waren und Güter häufig großen Schwankungen unterliegt. Hier besteht noch ein großer Nachholbedarf in Sachen langfristiges Qualitätsmanagement.

Die Warenbeschaffung auf dem chinesischen Markt ist von vielen Besonderheiten geprägt. Lange Zeit galt es unter ausländischen Investoren gar als Buch mit sieben Siegeln. Das hat sich heute grundlegend geändert, dazu hat auch die Intensivierung der wirtschaftlichen Beziehung zwischen Deutschland und China beigetragen. Für den erfolgreichen Einkauf in China ist es wichtig, die herrschenden Konditionen in der Volksrepublik richtig und realistisch einzuschätzen. Mit diesem Wissen eröffnen sich große Potentiale für die besten Optionen, um bei der Beschaffung lohnende Einsparmöglichkeiten zu nutzen.

Im Jahr 2009 wurde das Reich der Mitte zum ersten Mal Weltmeister im Export. Zu den am häufigsten exportierten Waren gehören Computer, Mobiltelefone, Waren aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik, Spielsachen und textile Güter. Mit zu den wichtigsten Exportgütern der Volksrepublik China zählen die Seltenen Erden. Denn hier belegt das Land eine unangefochtene Führungsposition, über 90 Prozent der Seltenen Erden werden hier gefördert. Auch andere Staaten besitzen Vorkommen dieser gefragten chemischen Elemente. Aber außerhalb von China ist der Abbau verschwindend gering, da hierfür noch die Infrastruktur und die Voraussetzungen für die Gewinnung fehlen. Deshalb ist China dazu in der Lage, die Preise für die Seltenen Erden fast vollständig zu diktieren und zu kontrollieren.

Diese fantastische Wachstumsrate wird im Westen bewundert, aber gleichzeitig auch kritisch betrachtet. Doch die Angst vor einer Weltmacht des chinesischen Staates ist unbegründet, denn allmählich verläuft das wirtschaftliche Wachstum nicht mehr ganz so rasant, wie in den letzten Jahren.
Für die Logistik und den Einkauf in China bringt die Globalisierung eine Fülle von Begünstigungen mit sich. Das betrifft alle Sparten der Beschaffung, denn der Zugang zu internationalem Know-how, die stete Verbesserung von weltweiten Preisvergleichen und die immense Verbreiterung der Lieferantenbasis tragen in ihrer Summe zu hohen Qualitätsstandards im Sourcing bei. Allerdings führt die Globalisierung auch zu viel höheren Anforderungen an die Entscheider in den Unternehmen für den Einkauf und die Logistik. Denn die Risiken sind unbestreitbar, dazu zählen unter anderem, die längeren Lieferzeiten, die Schwankungen zwischen den Währungen und das Fehlen von internationalen Qualitätsstandards. Die Komplexität der Beschaffung in China und anderen Staaten nimmt zu. Hier müssen deshalb effektive Strategien entwickelt werden, um als Unternehmen weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Zusammenwachsen der Märkte kann für jedes Unternehmen zu einem großen strategischen Vorteil werden. Doch dazu gehört die ständige Fortbildung der eigenen Mitarbeiter, die Gestaltung effizienter und preisgünstiger Transportketten von Asien nach Europa und die Anpassung der Verhandlungsführung an die Besonderheiten der chinesischen Partner. Der Markt in China bietet viele Vorteile, Investoren aus aller Welt nutzen die immense Größe des Marktes, die niedrigen Stundenlöhne und die Unterstützung durch den Staat durch die recht niedrigen Steuern. Allerdings ist die Infrastruktur des Landes noch nicht auf hohem Niveau. Doch auch das ändert sich. Denn den politischen und wirtschaftlichen Mächten in China ist längst bewusst geworden, dass ihr starkes wirtschaftliches Wachstum auch von einer gut ausgebauten und funktionierenden Infrastruktur abhängig ist.

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