Einkauf aus China – zahlt es sich aus?

Mit China als eine führende aber auch gigantische Handelswirtschaft, kann es leicht sein, dass Ihnen schon alleine der Gedanke in einen Großeinkauf von China einzusteigen, Kopfzerbrechen macht. Verzweifeln Sie aber nicht und geben Sie Ihr Vorhaben nicht auf, bevor es begonnen hat. Sicherlich der Einkauf von China ist kein Klacks. Alles ist zu weit weg, wahrscheinlich sprechen Sie die Sprache nicht, kennen nicht die Bräuche und waren Sie einmal in China, dann wissen Sie, China ist eine ziemlich andere Welt als Deutschland.

Hier haben wir eine Art Roadmap für Sie zusammengestellt; Dinge die Sie beachten und Dinge die Sie, bei Ihren Einkauf aus China, besser unterlassen sollten.

Wie der Name Großhandel schon andeutet, hier handelt es sich um eine Handelsweise, wo der Händler seine Produkte von Regal anbietet, verglichen mit Produkten, die hergestellt wurden für den Besteller.

Chinas Großhandel zentriert sich größtenteils auf den inländischen Handel. Ihr erster Schritt muss daher sein, dass Sie einen Händler finden, der auf den internationalen Handel zielt. In Yiwu, der Provinz von Zhejiang, finden Sie eine Unmenge von ausgezeichneten Großhändlern, die zu fast allen Teilen der Welt exportieren. Bei den meisten können Sie einfach in das Warenhaus gehen und die Produkte für Ihren Einkauf von China erstmals begutachten. Das einzige Problem dabei ist, dass Produkte, die in westliche Länder importiert werden, müssen einem gewissen Standard entsprechen. Die Tatsache jedoch ist, nur wenige Produkte Chinesischer Großhändler übereinstimmen mit den Deutschen Normen. Nicht-konforme Produkte zu importieren ist illegal. Sie können zu einem Rückzug des Produkts gezwungen werden oder sogar einen gerichtlichen Prozess verwickelt werden, für den Sie alleine die Kosten tragen.
Prinzipiell kann man jedoch sagen, der Einkauf von China, durch einen Großhändler zahlt sich nur dann aus, wenn Sie breitere Palette von Produkten, jeweils in relativ kleinen Mengen einkaufen.

So, wie wird’s gemacht? Hier sind 8 Schritte, die Ihnen dabei helfen werden, einen lukrativen Einkauf in China zu machen.

  1. Finden Sie den richtigen Großhändler:
    Dies ist offensichtlich die Grundlage für Ihr China Import Unternehmen. Das Finden und Überprüfen von führenden Anbietern kann ein komplizierter und verwirrender Prozess sein. Halten Sie sich vor Augen, Chinesische Produkte sind größtenteils für den inländischen Handel hergestellt und entsprechen möglicherweise nicht dem Deutschen Standard.
  2. Machen Sie sich vertraut und verstehen Sie das Versand Verfahren.
    Dazu gehören Name und Anschrift des Ausführers und des Empfängers, Ort und Datum der Ausstellung, Rechnungsnummer, Angabe über die Beförderung, Ursprungsland, Marke, Nummern und Anzahl der Packstücke, genaue Warenbezeichnung, Brutto- und Nettogewichte, Einzelpreise und Gesamtbetrag, Lieferungs- und Zahlungsbedingungen, alle Frachtpapiere, Verpackung, Versicherung – und das sind nur einige der Dinge, die Sie bei Ihrem Einkauf von China beachten müssen.
  3. Verstehen Sie Einfuhrzölle, Steuern und Gebühren: Alle Produkte die Sie von China importieren, unterliegen Einfuhrabgaben, sowie Steuern und anderen Abschlägen. Sie sind für alle anfallenden Spesen haftbar.
  4. Passen Sie Ihr Produkt einer bestimmten Zielgruppe an: Dazu gehört ein Produkt-Spezifikationen-Dokument zu entwerfen. Hierher gehören Angaben über die Materialien, Farben und andere Funktionen Ihres Produktes.
  5. Musterbestellungen und Perfektionieren Ihres Produktes: Sind Sie sich erst mal im Klaren über Ihre Produktqualität und Auftragsbedingungen, z. B. die Anzahl von Revisionen, dann erhöhen sich Ihre Chancen drastisch, dass Ihre Produktherstellung für einen Einkauf von China erfolgreich wird.
  6. Legen Sie mit einem Kaufvertrag eine solide Grundlage für eine Vorbestellung: Ein guter Verkaufsvertrag versichert Ihren Einkauf von China gegen korrekten Versand, Bezahlung und späte Liefertermine.
  7. Bezahlen Sie Ihre Lieferanten und vermeiden Sie Betrug: Erkundigen Sie sich reichlich über alle möglichen Zahlungsbedingungen; welche Zahlungsbedingungen sie akzeptieren und welche Sie nicht akzeptieren sollten. Lassen Sie sich beraten, wie Sie sich vor Betrug schützen können. – Sie haben kaum eine rechtliche Standfestigkeit im Ausland.
  8. Vermeiden Sie beschädigte oder defekte Waren durch Qualitätskontrolle: Auch hier müssen Sie sich genauestens über alle Regeln und Vorschriften informieren. Grundsätzlich, was Sie wollen ist ein örtlicher, unparteiischer, Chinesischer Qualitätsüberprüfer. Diesen können Sie gegen Bezahlung mit der Qualitätsüberprüfung Ihrer Waren beauftragen.

Wie Sie sehen, es ist ein Dschungel von Bürokratie den Sie hier betreten. Das sollte Sie jedoch nicht von Ihrem Einkauf von China abhalten. Eines der wichtigsten Dinge dabei ist, dass Sie die korrekte Information und Hilfe für Ihren Einkauf aus China dort erhalten, wo Sie es brauchen.

Der chinesische Handelsmarkt, als eine führende Weltwirtschaft bietet eine reiche Palette der verschiedensten Produkte zu relativ guten Preisen. Der Vorteil für Ihren Einkauf von China liegt darin, dass, Sie sobald Sie den geeigneten, international orientierten Großhändler finden, Sie nicht große Mengen kaufen müssen. Die Vielfalt auf den chinesischen Markt macht es leicht, auch geringer Mengen von den verschiedensten Produkten zu kaufen. – Im Vergleich zum inländischen Markt, wo der Mindest-Stück-Betrag bei 10,000 liegt.

Für mehr Information für Ihren Einkauf in China richten Sie sich bitte an: info@ag-frisch.de

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China Import – Infos & Vorschriften bei der Einfuhr

Die EU (dazu gehört auch Deutschland) ist ein Wirtschaftsgebiet für diesen zum Schutz einheitliche Regeln gelten. Der Güterverkehr auch beim China Import ist zwar grundsätzlich frei, jedoch gibt es Vorschriften die beim China Import zu beachten sind.  Diese Regeln gelten grundsätzlich für jeden Warenverkehr aus EU-Nichtländern, Warenverkehr zwischen  EU-Ländern oder innerhalb der Bundesrepublik Deutschland werden von uns hier nicht als Import bezeichnet, da dies auch rechtlich sehr unterschiedlich behandelt wird.

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Für dei Einfuhr in die EU wird grundsätzlich die sogenannte EORI Nummer benötigt. Diese muss bei der Zollbehörde beantragt werden. Mehr Informationen zur EORI Nummer finden Sie auf http://www.zoll.de.

Für die Einfuhrabgaben gibt es einen sogenannten TARIC Code. Mi dem Taric Code in Kombination mit dem Ursprungland der Ware (z. B. China) ergibt sich die jeweilige Zollabgabe prozentual vom Warenwert. Nebem dem „normalen“ Einfuhrzoll, gibt es auch noch Antidumpingzölle (z. B. bei Fahrrädern oder Porzellan wenn wir beim China Import bleiben). Die Zollsätze gelten aber jeweils in der gesamten EU, da spielt es keine Rolle ob man die Ware z. B. über den Hamburger Hafen oder über den Hafen Rotterdam kommen lässt. Bei Agrarwaren gib es zudem noch die Agrarzölle.

Teilweise gibt es noch Zollpräferenzen, die bei Vorlage der Ursprungsurkunde für bestimmte Herkungsländer in Anspruch genommen werden können, so etwas gibt es z. B. bei Kleidung aus Bangladesch, so dass die eigentlichen Zölle wesentlich geringer sind, um den Import aus z. B. Entwicklungsländern zu fördern.

Bei jeder Einfuhr fällt auch die Einfuhrumsatzsteuer an, dies entspricht der Umsatzsteuer mit einem Regelsatz von 19 % (Stand 29.05.2016). Somit fällt die Umsatzsteuer als Auslage immer an, egal ob die Ware im Inland oder im Drittland erworben wird. Die Umsatzsteuer ist allerdings für den Unternehmer nur ein durchlaufender Posten wenn er umsatzsteuerabzugsberechtigt ist, so dass die Umsatzsteuer für ihn eine Forderung gegenüber der Finanzbehörden darstellt.

Für bestimmte Waren gibt es noch zusätzliche Steuern, die direkt bei der Einfuhr erhoben werden können, dazu gehören u. a. die Kaffeesteuer, die Alkoholsteuer und die Zigarettensteuer.

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Für die Zollanmeldung werden folgende Dokumente benötigt:

1 Einfuhrzollanmeldung & Zollwertanmeldung

Unter http://www.internetzollanmeldung.de gibt es ein elektronisches Formular, welches vor der Einfuhr eingereicht werden sollte. Bei Express-Sendungen (z. B. per DHL/ Fedex/ TNT) reichen die Express-Dienstleister die Erklärungen in Ihrem Namen automatisch kostenpflichtig ein, wenn Sie die Erklärung nicht bereits selbst eingereicht haben. Bei Seefracht wird dies zumeist von den Spediteuren für Sie erledigt. Wenn Sie das erste mal eine Zollanmeldung ausfüllen, beachten Sie unbedingt das Merkblatt, was Sie dem Online-System entnehmen können.

Die Zollwertanmeldung muss in der Regel bei Einfuhren von Waren über 15 000 Euro zusätzlich abgegeben werden und dient zur besseren Überprüfung des Zollwerts für die Zollbehörde.  Es empfiehlt sich im Vorfeld einen Antrag auf eine verbindliche Zollauskunft zu stellen (Vordruck 307), dann ist die Zollbehörde auf bestimmte Zeit auch daran gebunden und Sie haben bei der Einfuhr mehr Rechtssicherheit.

Die Einfuhrumsatzsteuer kann ggf. gespart werden, wir empfehlen einen eigenen Antrag auf ein Aufschubkonto zu stellen.  Dazu  müssen die Anträge 0590und 0580ausgefüllt und bei der Zollbehörde eingesendet werden.

2. Rechnung (im englischen auch Commercial Invoice) & Warenbeschreibung

Damit der Zollwert festgelegt werden kann, benötigen Sie selbst bei Mustern und Geschenken immer eine Rechnung. Die Rechnung muss alle handelsüblichen Angaben erhalten, die genaue Warenbezeichnung, Warenmenge (mit Incoterms), zudem muss aus der Rechnung das Land des Absenders, das Ursprungsland und das Land des Empfängers ersichtlich sein. Es empfiehlt sich immer noch eine Packliste vom Absender erstellen zu lassen, damit auch die Stückzahlen, Kartonzusammenstellungen, das Gewicht etc. deutlich nachvollziehbar sind. Es empfiehlt sich auch immer ein Zusatzblatt mit einer ausführlichen Warenbeschreibung mit einzureichen. Allgemeine Angaben die oft auf der Rechnung zu finden sind wie „Elektronikartikel“ oder „Lebensmittel“ reichen der Zollbehörde nicht aus, um einen Zollwert festzulegen oder zu prüfen. Eher zutreffend wäre „Kleid für Frauen, Länge 80cm aus 30 % Cotton und 70 % Polyester mit einem Gewicht pro m2 von 100 Gramm und einem Gesamtgewicht von 250 Gramm“.

3. Warenverkehrsbescheinigung bzw. Form A

Damit eine Zollpräferenz geltend gemacht werden kann, muss ein sogenanntes Form A (Herkunfsurkunde) vorgelegt werden. Beim China Import gibt es allerdings nur noch wenige Produkte für die Zollpräferenzen noch möglich sind.

4. Einfuhrgenehmigung

Wird für Produkte benötigt für die es bestimmte Einfuhrbeschränkungen bzw. Einfuhrkontrollen gibt. Normalerweise ist keine Einfuhrgenehmigung notwendig, für Waren wo dies vorgeschrieben sein sollte, wird auf der EZT-Online aber auch ausdrücklich darauf hingewiesen.

Als Importeur wird der Importeur in der Regel vom Spediteur bei der Ankunft der Ware benachrichtigt. Die Dokumente müssen spätestens dann für die Zollbehörde eingericht werden. Dies kann auch ein Vertreter (z. B. die Spedition selbst oder eine Zoll-Agentur) für den Importeur im Auftrag erledigen. In der Regel werden die Einfuhrabgaben dann an den Transporteur (z. B. die Spedition oder an den Expressdienst) in Vorkasse oder auf Rechnung beglichen. Es besteht aber auch die Möglichkeit bei der Zollbehörde ein sogenanntes Umsatzsteueraufschubkonto bzw. Zollaufschubkonto zu beantragen, dann werden die Angaben jeweils am 15. des Folgemonats automatisch vom Konto des Importeurs eingezogen.

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Wichtig ist es zu beachten, dass Sendungen vom Hafen und der Zollbehörde je Absender separat betrachtet werden, d. h. die Kosten für Verzollung und die Hafengebühren fallen jeweils je Sendung an. Bleiben Sendungen am Hafen stehen (z. b. aufgrund fehlender Dokumente oder Verzögerungen in der Zollabwicklung), fallen ab dem dritten Tag im Hafen erhebliche Zusatzgebühren an, die eine Spedition leider nicht beeinflussen kann. 

 

Einkauf aus China

Einkauf in China

Seit drei Jahrzehnten befindet sich das chinesische Wirtschaftssystem in einem tief greifenden Wandel. Im Fokus dieser Veränderung stehen die Auffächerung der Eigentumsstruktur und die Umstellung von zentralen zu dezentralen Mechanismen der Lenkung. Ab 1992 heißt das definierte Ziel der Reformen, die Schaffung einer „sozialistischen Marktwirtschaft mit chinesischen Merkmalen“. Das Konzept dieser Umstrukturierung ist ungewöhnlich erfolgreich, dies kann man an den jährlichen Wachstumsraten der chinesischen Wirtschaft ablesen. Alleine das Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat sich zwischen 1978 und 2003 verdreißigfacht!
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Dieser Strukturwandel in der Wirtschaft wirkt sich auch auf den Einkauf in Chinaaus. Vor den Reformen wurden von administrativer Stelle die Güter und Waren dem Volk zugeteilt. Die Liberalisierung der Preise und Märkte brachte es mit sich, dass inzwischen circa 85 Prozent der Investitionsgüter und sogar 90 Prozent der Konsumgüter auf dem öffentlichen Markt und zu den üblichen Marktpreisen gehandelt werden.

Im industriellen Sektor hat die Zulassung von Unternehmen mit ausländischem Kapital, sowie die Zulassung von einheimischen, privaten oder kollektiven Unternehmen, viel verändert. Der staatliche Sektor verliert in Chinas Wirtschaft zunehmend an Bedeutung. Allerdings gelten die großen, staatlichen Unternehmen immer noch als Basis der sozialen und ökonomischen Stabilität. Eine Privatisierung dieser Betriebe ist in naher Zukunft weder vorgesehen, noch überhaupt vorstellbar.

Zum Erfolgsgeheimnis der chinesischen Wirtschaft trägt sicherlich der strategische Plan für die ökonomische Entwicklung bei. Dank der mittel- und langfristigen Zielsetzungen, war es möglich, ein kontinuierliches und stabiles Wachstum auf den Weg zu bringen. Mit der Einsicht in die Komplexität der inländischen Steuerungsmaßnahmen, lernte die Wirtschaft der Volksrepublik China automatisch viel über die globale Steuerung der Wirtschaft.
Für den Einkauf in China ist es hilfreich zu wissen, dass die Dezentralisierung der wirtschaftlichen Entscheidungsrechte zwar zu einer großen Veränderung geführt hat. Doch bis heute ist die klare Trennung zwischen dem staatlichen und privaten Sektor häufig gar nicht möglich. Denn es besteht nach wie vor ein dichtes Netz der Verflechtungen, zwischen den privaten Unternehmen und den staatlichen Funktionären. Ein Großteil der heutigen Manager von staatseigenen Unternehmen und privaten Betrieben entstammt direkt aus dem staatlichen Kaderapparat. Außerdem streben die wirtschaftlichen Führungskräfte eine recht enge Beziehung zu den bürokratischen Instanzen an, um sich vor wirtschaftlichen Risiken, wie auch vor politischen Diskriminierungen zu schützen. Dieses interne System erscheint ausländischen Geschäftsleuten relativ undurchsichtig.

Um die chinesische Wirtschaft zu verstehen, muss man auch wissen, dass dort die Loyalität für die Mitarbeiter zu den wichtigsten Grundlagen der Unternehmen zählt. Das liegt unter anderem darin begründet, dass die chinesische Kultur sehr stark auf die Familie konzentriert ist. Auf diese familiären Netzwerke wird in vielen Betrieben Rücksicht genommen. Gleichzeitig wird sich darum bemüht, innerhalb der Firmen ein ähnlich strukturierte familiäre Kultur zu entwickeln. Damit sollen gut ausgebildete Fachkräfte dazu bewegt werden, möglichst lange im Unternehmen zu arbeiten.

Die Bezeichnung „made in China“ stand lange Jahre für niedrige Preise und nicht unbedingt empfehlenswerte Qualität. Doch auch daran wird im Reich der Mitte gearbeitet, die Qualität der Produkte wird ständig verbessert. Denn den privaten Firmeninhabern, wie auch den Führungskräften in den staatlichen Unternehmen ist klar, dass China nur weiter als Wirtschaftsmacht wachsen kann, wenn der Qualitätsstandard der Produkte grundlegend verbessert wird. Allerdings muss beim Einkauf in China nach wie vor beachtet werden, dass der Zustand der Waren und Güter häufig großen Schwankungen unterliegt. Hier besteht noch ein großer Nachholbedarf in Sachen langfristiges Qualitätsmanagement.

Die Warenbeschaffung auf dem chinesischen Markt ist von vielen Besonderheiten geprägt. Lange Zeit galt es unter ausländischen Investoren gar als Buch mit sieben Siegeln. Das hat sich heute grundlegend geändert, dazu hat auch die Intensivierung der wirtschaftlichen Beziehung zwischen Deutschland und China beigetragen. Für den erfolgreichen Einkauf in China ist es wichtig, die herrschenden Konditionen in der Volksrepublik richtig und realistisch einzuschätzen. Mit diesem Wissen eröffnen sich große Potentiale für die besten Optionen, um bei der Beschaffung lohnende Einsparmöglichkeiten zu nutzen.

Im Jahr 2009 wurde das Reich der Mitte zum ersten Mal Weltmeister im Export. Zu den am häufigsten exportierten Waren gehören Computer, Mobiltelefone, Waren aus dem Bereich der Unterhaltungselektronik, Spielsachen und textile Güter. Mit zu den wichtigsten Exportgütern der Volksrepublik China zählen die Seltenen Erden. Denn hier belegt das Land eine unangefochtene Führungsposition, über 90 Prozent der Seltenen Erden werden hier gefördert. Auch andere Staaten besitzen Vorkommen dieser gefragten chemischen Elemente. Aber außerhalb von China ist der Abbau verschwindend gering, da hierfür noch die Infrastruktur und die Voraussetzungen für die Gewinnung fehlen. Deshalb ist China dazu in der Lage, die Preise für die Seltenen Erden fast vollständig zu diktieren und zu kontrollieren.

Diese fantastische Wachstumsrate wird im Westen bewundert, aber gleichzeitig auch kritisch betrachtet. Doch die Angst vor einer Weltmacht des chinesischen Staates ist unbegründet, denn allmählich verläuft das wirtschaftliche Wachstum nicht mehr ganz so rasant, wie in den letzten Jahren.
Für die Logistik und den Einkauf in China bringt die Globalisierung eine Fülle von Begünstigungen mit sich. Das betrifft alle Sparten der Beschaffung, denn der Zugang zu internationalem Know-how, die stete Verbesserung von weltweiten Preisvergleichen und die immense Verbreiterung der Lieferantenbasis tragen in ihrer Summe zu hohen Qualitätsstandards im Sourcing bei. Allerdings führt die Globalisierung auch zu viel höheren Anforderungen an die Entscheider in den Unternehmen für den Einkauf und die Logistik. Denn die Risiken sind unbestreitbar, dazu zählen unter anderem, die längeren Lieferzeiten, die Schwankungen zwischen den Währungen und das Fehlen von internationalen Qualitätsstandards. Die Komplexität der Beschaffung in China und anderen Staaten nimmt zu. Hier müssen deshalb effektive Strategien entwickelt werden, um als Unternehmen weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Zusammenwachsen der Märkte kann für jedes Unternehmen zu einem großen strategischen Vorteil werden. Doch dazu gehört die ständige Fortbildung der eigenen Mitarbeiter, die Gestaltung effizienter und preisgünstiger Transportketten von Asien nach Europa und die Anpassung der Verhandlungsführung an die Besonderheiten der chinesischen Partner. Der Markt in China bietet viele Vorteile, Investoren aus aller Welt nutzen die immense Größe des Marktes, die niedrigen Stundenlöhne und die Unterstützung durch den Staat durch die recht niedrigen Steuern. Allerdings ist die Infrastruktur des Landes noch nicht auf hohem Niveau. Doch auch das ändert sich. Denn den politischen und wirtschaftlichen Mächten in China ist längst bewusst geworden, dass ihr starkes wirtschaftliches Wachstum auch von einer gut ausgebauten und funktionierenden Infrastruktur abhängig ist.

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Beim Einkauf in China gibt es diverse Risiken

Risiken beim Einkauf in China

Die Volksrepublik China ist die grösste Volkswirtschaft der Welt und eine aufstrebende Nation. Seit drei Jahrzehnten entwickelt sich China zu einer Wirtschaftsmacht. Die niedrigen Produktionskosten und immer effektiver werdenden Produktionsprozesse machen das Land für ausländische Investoren und Handeltreibende sehr interessant. Jedoch sollte man sich über einige Dinge im Klaren sein, wenn man in Geschäftsbeziehungen mit chinesischen Firmen steckt. Das Wertesystem der Chinesen unterscheidet sich stark von dem der Europäer. Auch die Denk- und Handlungsweisen der Chinesen unterscheidet sich stark von denen der Europäer. Und zuletzt sollten sich Unternehmer, die in Handelsbeziehungen zu chinesischen Unternehmen stehen oder es vorhaben, darüber im Klaren sein, dass die Chinesen dazu neigen strategisch vorzugehen.

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Risiko beim Einkauf in China

Die chinesiche Wirtschaft ist stark von Eigendynamik geprägt und ist für viele westliche Geschäftsleute, deshalb undurchsichtig und chaotisch. Viele Unternehmen, die in China einkaufen, berichten immer wieder von neuen Schwierigkeiten beim Kauf von chinesischen Unternehmen.
Verträge haben in China nicht dieselbe Stellung wie in Europa, die Vertragsvereinbarungen werden ständig gebrochen, um über bestimmte Punkte des Vertrags wieder neu zu verhandeln. Außerdem ist die wirtschaftliche Lage vieler chinesischer Unternehmen sehr instabil, was dazu führt, dass über Nacht Firmen schließen und die Verbindlichkeiten nicht gezahlt werden. In einem solchen Fall ist es für eine europäische Firma sehr schwierig seine Forderungen in China geltend zu machen.
Es sollte auch mit plötzlichen Lohnsteigerungen gerechnet werden, da die chinesische Wirtschaft sich sehr schnell entwickelt, werden auch die Produktionsprozesse ständig optimiert, was auch dazu führt, dass die Löhne überproportional steigen. Das wiederum schlägt sich auf die Verkaufspreise der Güter nieder.

Der Einkauf in China kann sehr problematisch und risikoreich sein
Ein weiteres Problem ist, dass Qualitätsstandards nicht immer eingehalten werden. Die Qualität eines Produktes kann stark schwanken, was dazu führt, dass sich Einkäufer fragen müssen, ob sie für das Gut in ihrem Heimatmarkt überhaupt Abnehmer finden können.
Es ist notwendig eigene Qualitätskontrollen am Produktionsstandort zu machen, um sicherzustellen, dass auch die vereinbarten Qualitätsstandards eingehalten werden.
Auch der Transport der Waren von China ist sehr risikoreich, da Sicherheitsstandards nicht eingehalten werden, ist es nicht selten, dass die Güter beim Transport beschädigt werden. Ein weiteres Risiko beim Einkauf in China ist, dass möglicherweise gefälschte Ware bezogen wird, was als Verstoß gegen das Urheberrecht mit hohen Bußgeldern bestraft wird.
Es ist also unbedingt zu empfehlen, dass bei Geschäften mit chinesischen Firmen, die jeweilige Firma genau unter die Lupe genommen werden sollte.

Risiken beim Import chinesischer Ware

Die Preise chinesischer Waren sind oftmals sehr verlockend. Gerade dabei sollte man sich als Interessent die Frage stellen, wo der Haken ist. Spätestens beim und vor allem nach dem Kauf solcher Produkte wird oftmals erkannt, dass doch nicht die gewünschte Qualität geliefert wird. Dies kann prinzipiell zwei Gründe haben, zum einen kann durch den langen Transportweg die Ware beschädigt werden und zum anderen kann auch die Firma die Teile nicht in der gewünschten Qualität bauen. Prinzipiell gibt es drei verschiedene Möglichkeiten Waren aus China nach Deutschland zu transportieren, von denen sich jedoch in der Regel nur zwei eingesetzt werden. Weder der Landweg, noch der Transport mittels Flugzeug sind dabei die üblichen Methoden. Ein Großteil aller Güter, die von China nach Europa transportiert werden, wird mit Hilfe von Containerschiffen gemacht. Anders hingegen ist es bei kleinen und handlichen Ladungen, die bei einem Paketdienst aufgegeben werden können. Dabei bestehen Angebote ab sechs Euro pro Volumenkilogramm. Möchte man aber für sein Unternehmen größere Mengen in China bestellen führt kein Weg an der Containerverschiffung vorbei. Diese Kosten müssen natürlich bei der Preiskalkulation berücksichtigt werden. Auch die Zollkosten bei Ankunft der Ware in Deutschland dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Der Transport der Waren aus China ist jedoch nicht das Einzige, die für einen Unerfahrenen zu Schwierigkeiten führen kann.

 

Beachtenswertes beim Vertrag und Ware

Nicht nur die Bürokratie in Deutschland, sondern auch in China könnte zu größeren Problemen führen. Bereits beim Vertragsabschluss kommt es zu der ersten Begegnung. Nicht jeder Hersteller und Lieferant in China hat die Berechtigung direkt einen Vertrag mit ausländischen Unternehmen zu schließen. Wird dennoch eine Zusammenarbeit angestrebt, ist es notwendig einen Import-Export-Agent einzuschalten, welcher ebenso als chinesischer Agent bezeichnet wird. Ein weiterer empfehlenswerter Punkt ist die Überprüfung der Bonität des Lieferanten, um sicher gehen zu können, dass die besprochenen Waren produziert und verschickt werden. Dabei ist es für den eigenen Schutz notwendig, dass auf die Art der Produkte und insbesondere die Lizenz geachtet wird. Immer wieder kommt es vor, dass in China Waren hergestellt werden, bei denen die Produkte namhafter Hersteller nachgemacht werden. Der Import und ebenso der Verkauf dieser Waren sind in Europa illegal und können zu hohen Strafen führen. Auch die Qualität der chinesischen Unternehmen weist große Schwankungen auf. So kann man für einen günstigen Preis hochwertige Produkte erwerben, welche eine lange Haltbarkeit aufweisen, aber ebenso in diesem Punkt einen Reinfall erleben. Um diesen zu verhindern, sollte man im Vertrag, der grundsätzlich schriftlich erfolgen sollte, diesen und noch weitere Punkte aufführen, um Missverständnisse zu vermeiden und eine klare Absprache zu haben. So sollten die Punkte Preis der Ware, Menge, Qualität, eventuell Material, Termin, Versand, Bezeichnung der Ware und vor allem die Vertragspartner aufgeführt werden. Erst wenn dieser rechtsgültig unterschrieben ist kann man sich darauf stützen. Laut chinesischem Recht ist nur der Geschäftsführer eines Unternehmens dazu berechtigt. Durch diesen Vertrag bekommt auch das europäische Unternehmen eine Sicherheit, falls es zu Verstößen der Absprache kommt. Wer sich mit diesen ganzen Dingen überfordert fühlt, kann auch eine Importagentur einschalten. Diese haben viel Erfahrung und können einen Unerfahrenen gut unterstützen. Das investierte Geld lohnt sich in der Regel, da die Risiken für einen Import aus China deutlich reduziert werden können.

Dokumente für den Import aus China

Nicht alles kann auf den Vertrag abgewälzt werden. So sollte man als Importeur die Pflichten ernst nehmen. Dazu gehört unter anderem die Lizenz REACH. Diese Verordnung gilt seit Mitte 2007 und gewährleistet den sicheren Umgang mit chemikalischen Stoffen, sodass Mensch und Umwelt nicht belastet werden. Hier muss aufgepasst werden, dass bei einem Import nicht gegen die geltenden Rechte verstoßen wird. Eine weitere Lizenz ist SISVEL, auf die man insbesondere im Bereich Elektronik und Technik trifft. Bei einigen Produkten ist diese vorgeschrieben. Dabei besteht die Möglichkeit ausschließlich Ware von Unternehmen mit eine SISVEL Lizenz zu bestellen oder selbst eine solche Lizenz zu beantragen. Hierfür ist nicht der Hersteller sonder der Importeur verantwortlich. Das gilt für Großhändler sowie auch für kleine Ebayhändler. Wird diese Lizenz verletzt, so kann es richtig teuer werden. Ein weiteres Dokument, ohne welches eine Einfuhr in die EU nicht möglich wäre, ist die CE Kennzeichnung. Diese muss man sich für alle Produkte geben lassen, die bestellt und geliefert werden. Es bestätigt, dass bei den besagten Produkten alle Richtlinien und Vorschriften eingehalten wurden, die die EU stellt. Es kann allerdings nicht mit einem Prüfsigel gleich gestellt werden, da es sich um reines Verwaltungssigel handelt. Ist die Ware im Zollhafen angekommen, bekommt man eine EORI Nummer, die nur in Deutschland und Österreich vom Zoll vergeben wird. In anderen Ländern wird dies von anderen Behörden übernommen. Die EORI Nummer, was Economic Operators Registration and Identification bedeutet, ist der Nachfolger der Zollnummer, die nur innerhalb eines Landes zugeordnet werden konnte. Wer sich nicht mit den ganzen Lizenzen und Verordnungen nicht selbst herumschlagen möchte, sollte besser einen Profi damit beauftragen. Importeure die sich auf Waren aus China spezialisiert haben, können dies in der Regel deutlich besser managen, als man selbst. Dies ist allemal besser, als dann später eine Klage wegen falschen Dokumenten zu bekommen, die das hundertfache wie eine Importfirma kostet.

 

Mehrkosten beim Import aus China und deren Vermeidung

Es gibt mehrere Ursachen die zu Mehrkosten beim Import aus China führen können. Nur wenn diese umgangen werden, kann wirklich von den günstigen Preisen der chinesischen Ware profitiert werden. Neben den Kosten, die für die üblichen Dokumente anfallen, entstehen erfahrungsgemäß die meisten Kosten durch Nacharbeiten, die durch schlechte Verarbeitung in Deutschland vorgenommen werden müssen. Solche Kosten könnten problemlos vermieden werden, wenn ein eigener Mitarbeiter oder dafür beauftragter Supervisor eine endgültige Überprüfung vornimmt, bevor die Verladung vorgenommen wird. Diese sorgen zum einen für eine fristgerechte Fertigstellung und Versand, um eine ordnungsgemäße Qualität, die Einhaltung der Richtlinien und Vereinbarung und klären dabei sämtliche Fragen, die im Namen des Importeurs auftauchen. Diese sollten auch dann beauftragt werden, wenn bereits ein Prototyp angesehen oder eine längere Zusammenarbeit zu verzeichnen ist. Die Probleme, die bei einem Import auftreten können, sind auch den Versicherungsunternehmen bekannt, weshalb auch diese Produkte dafür anbieten. Die Kosten für die Versicherung sollten bei der Kalkulation beim Weiterverkauf mit einbezogen werden, um keinen Verlust verzeichnen zu müssen.

Gewerblicher Rechtsschutz für mehr Sicherheit bei Importen

Der internationale Handel hat in den letzten Jahren ungemein stark an Bedeutung gewonnen – und das nicht nur für große und mittlere, sondern auch für kleine Unternehmen. Es gibt zunehmend mehr Selbständige, die im Importgeschäft tätig sind. Preiswert werden Waren aus dem Ausland importiert, um sie anschließend mit gutem Gewinn auf dem deutschen Markt zu veräußern.

Doch gerade kleine Unternehmen und Einzelkämpfer tun sich hierbei nicht immer leicht. Der Handel mit Partnern aus dem Ausland setzt eine Menge Erfahrung, Verhandlungsgeschick und vor allem auch Rechtskenntnisse voraus. Vor allem bei den Rechtskenntnissen mangelt es häufig, was zur Folge hat, dass kleinere Unternehmen manchmal enorme Risiken eingehen, ohne sich dessen bewusst zu sein. Oft verlaufen die Geschäfts dennoch reibungslos, doch manchmal kommt es auch zu Schwierigkeiten.

Bei Schwierigkeiten stellt sich die Frage nach der Vorgehensweise. Große Unternehmen haben eigene Rechtsabteilungen oder können sich teure Fachanwälte leisten. Kleine Unternehmen und Selbständige haben diese Möglichkeiten hingegen nicht bzw. will die Einschaltung eines kostspieligen Anwalts gut überlegt sein, zumal sich ein solcher Rechtsstreit über einen sehr langen Zeitraum erschrecken kann.

Angesichts dieses Risikos empfiehlt es sich, gezielt Vorsorge zu leisten. Mit einer Rechtsschutzversicherung ist dies möglich. Am Markt werden nämlich spezielle Rechtsschutztarife für Selbständige und kleine Unternehmen angeboten. Viele der Versicherungen sind sogar als praktische Paketlösungen mit breitem Leistungsumfang konzipiert. Der Abschluss entsprechender Tarife gilt als vergleichsweise kostspielig.

Bei der Auswahl gilt es jedoch genau hinzusehen bzw. sich mit den Tarifen der einzelnen Rechtsschutzversicherer näher zu beschäftigen. Diese Maßnahme ist ungemein wichtig, denn nur so lässt sich sicherstellen, dass eine ausreichende Absicherung gewährleistet ist bzw. auch bei internationalen Rechtsstreitigkeiten die Kostenübernahme durch den Versicherer gewährleistet ist. Sofern man keinen geeigneten Tarif findet, bietet es sich sogar an, einen Schutz individuell konzipieren zu lassen. Zunehmend mehr Versicherer bieten diese Möglichkeit auch für kleine Unternehmen an.

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China Import

Die Agentur Frisch organsiert im Auftrag Dritter Importe aus dem Ausland, hauptsächlich aus China, von der ersten Anfrage bis zur Anlieferung der Waren.  Beim China Import können Sie auf den Service der Agentur Frisch vertrauen.

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China Import

China Import – Waren aus der Volksrepublik China

Herzlich Willkommen bei meinem Blog über China Import. Gerne berichte ich hier über Erfahrungen und Chancen aber auch über das Risiko beim Import aus China. Wer aus China importieren möchte, sollte sich dabei bestens informieren, denn der Import aus China bringt nicht nur viele Vorteile, sondern auch viele Gefahren mit sich, die man aber auch stark minimieren kann – wenn man weiss wie es in der Volksrepublik China läuft.

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Die Rolle Chinas ist in unserer Wirtschaft eine Entscheidene. Nicht nur deshalb habe ich aus meinem Hobby einen Beruf gemacht.  Die Volksrepublik China ist für mich voller Reize und Herausforderungen. Städte wie Shanghai und Peking sind mittlerweile fast meine zweite Heimat. Als Experte für den Außenhandel spezialisiert auf den Import Export habe ich mich besonders auf den China Import spezialisiert. Dieser Blog dürfte Ihnen von Nutzen sein, wenn Sie aus China importieren möchten bzw. allgemein für weitere Informationen zum Import Export bzw. der Internationalen Beschaffung. Im Vordergrund steht aber der Beschaffungsmarkt China, da die Beschaffung aus China jeden Einkäufer vor besondere Herausforderungen stellt.

  1. Gerne veröffentliche ich Themen über China bzw. dem China Import in meinem Blog. Bitte übersende mir deinen Text mit Bezug auf die Wirtschaft Chinas und ggf. wird dieser hier veröffentlicht.
  2. Anfragen und Kommentare im Bezug auf den China-Import nehme ich gerne an und werde auf diese auch gerne eingehen.
  3. Auch Berichte über Städte und Sehenswürdigkeiten sind bei uns willkommen. Vor allem Berichte über Peking, Shanghai oder Hongkong, aber auch Berichte über Chinareisen, z. B. nach Tibet veröffentliche ich gerne auf meiner Chinaseite.
  4. Auch Kritik lasse ich mir gerne gefallen. Wenn du etwas besser weisst, dann lass es mir wissen und ich mache mich gerne nochmal schlau. Insbesondere interessieren mich aber auch die Erfahrungen anderer Importeure mit dem China Import.

Recherche von Importwaren aus China

Es gibt viele China Import Datenbanken, in denen Sie Produkte in China recherchieren können. Gerade in China zählt aber die persönliche Ebene, gerade bei Geschäftsabschlüssen. Ich rate nicht einfach nur über das Internet beim chinesischen Lieferanten zu bestellen. Ein Besuch beim Lieferanten sollte nicht vor oder zum Vertragsabschluss versäumt werden.  Es gibt viele Dienstleister die sich bereits in China befinden oder Büros in China haben, die gratis Geschäftspartner in China recherchieren.  Durch diese Herstellerrecherche haben Sie dann eine erste Auswahl von Herstellern, die durch das geschulte Auge und die Chinakenntnisse des Dienstleisters zumindest seriös erscheinen. Dabei sollte man nicht auf chinesische Suchmaschinen vertrauen, sondern auf Experten, die sich mit dem Markt Chinas auskennen.

Importangebote aus China

Auch das Einholen der Angebote sollte man an in Firma ansässige Dienstleister des Vertrauens übergeben, da chinesische Firmen Einkäufern in Übersee meistens nicht die Preise übermitteln, wie sie Käufer in China bekommen würden. Wenn es sich um einen seriösen Dienstleister handelt, können Sie so auch attraktive Importangebote aus China erhalten. Stellen Sie bei einem solchen Dienstleister (Importagentur oder Importvermittlung) stets eine ausführliche Importanfrage, die es dem Dienstleister ermöglicht, Angebote von den chinesischen Anbietern zu erhalten. Egal ob Sie Autoteile, Kleidung aus China oder andere Produkte importieren möchten, gehört dazu u. a.

* Produktbezeichnung

* Produktbeschreibung

* Materialien/ Qualität

* Abmessungen/ Farben

* Besondere Wünsche wie Labels, Barcodes

* Bedruckung der Farbkartons

* Staffelung in den Kartons (z. B. 5 je Farbkarton und 5 Farbkartons je Verschiffungskarton)

* Beschriftung der Verschiffungskartons

* Einkaufsmenge

* Limitpreis oder Limit-Importvolumen

Externe Einkaufsabteilung in China

Ihre gewählte externe Einkaufsabteilung wird Ihnen so auch Angebote einholen können, denn Hersteller benötigen in der Regel auch diese Angaben.

Wareninspektion in China

Wichtig ist es vorerst ein Muster zu bestellen, damit Sie sich von der Qualität der Handelswaren überzeugen können. Die meisten Importagenturen unterstützen Sie bis zur Anlieferung des Produkts.  Nicht zu vergessen ist die Wareninspektion nach Ende der Produktion, denn nur so können Sie sichergehen, dass Sie auch die gewünschten Waren in der erwünschten Qualität erhalten, noch bevor die Logistik eingeleitet wird. Bei einigen Produkten lohnt sich bei Einleitung der Logistik auch eine Verladekontrolle durchzuführen, damit Sie absolut sicher sein können, dass auch die vorher geprüfte Ware in der gewünschten Stückzahl verschifft wird und Ihr China Import zum Erfolg wird.

Eigene Chinareise/ China Rundreise

Zu empfehlen ist es, dass Sie China, Land und Leute selbst einmal kennenlernen. Ihre China Reise wird Ihnen die Kultur, Mentalität und Geschäftsgepflogenheiten wesentlich näher bringen. Zudem ist eine China Rundreise auch ein kleines Abenteuer was ich jedem empfehlen kann. Vor allem Peking, Shanghai und Guangzhou sind einen Besuch wert. Wenn Sie also Ihren eigenen China Import planen, denken Sie doch auch über Ihre eigene China Reise nach.

 

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