China Import – Infos & Vorschriften bei der Einfuhr

Die EU (dazu gehört auch Deutschland) ist ein Wirtschaftsgebiet für diesen zum Schutz einheitliche Regeln gelten. Der Güterverkehr auch beim China Import ist zwar grundsätzlich frei, jedoch gibt es Vorschriften die beim China Import zu beachten sind.  Diese Regeln gelten grundsätzlich für jeden Warenverkehr aus EU-Nichtländern, Warenverkehr zwischen  EU-Ländern oder innerhalb der Bundesrepublik Deutschland werden von uns hier nicht als Import bezeichnet, da dies auch rechtlich sehr unterschiedlich behandelt wird.

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Für dei Einfuhr in die EU wird grundsätzlich die sogenannte EORI Nummer benötigt. Diese muss bei der Zollbehörde beantragt werden. Mehr Informationen zur EORI Nummer finden Sie auf http://www.zoll.de.

Für die Einfuhrabgaben gibt es einen sogenannten TARIC Code. Mi dem Taric Code in Kombination mit dem Ursprungland der Ware (z. B. China) ergibt sich die jeweilige Zollabgabe prozentual vom Warenwert. Nebem dem „normalen“ Einfuhrzoll, gibt es auch noch Antidumpingzölle (z. B. bei Fahrrädern oder Porzellan wenn wir beim China Import bleiben). Die Zollsätze gelten aber jeweils in der gesamten EU, da spielt es keine Rolle ob man die Ware z. B. über den Hamburger Hafen oder über den Hafen Rotterdam kommen lässt. Bei Agrarwaren gib es zudem noch die Agrarzölle.

Teilweise gibt es noch Zollpräferenzen, die bei Vorlage der Ursprungsurkunde für bestimmte Herkungsländer in Anspruch genommen werden können, so etwas gibt es z. B. bei Kleidung aus Bangladesch, so dass die eigentlichen Zölle wesentlich geringer sind, um den Import aus z. B. Entwicklungsländern zu fördern.

Bei jeder Einfuhr fällt auch die Einfuhrumsatzsteuer an, dies entspricht der Umsatzsteuer mit einem Regelsatz von 19 % (Stand 29.05.2016). Somit fällt die Umsatzsteuer als Auslage immer an, egal ob die Ware im Inland oder im Drittland erworben wird. Die Umsatzsteuer ist allerdings für den Unternehmer nur ein durchlaufender Posten wenn er umsatzsteuerabzugsberechtigt ist, so dass die Umsatzsteuer für ihn eine Forderung gegenüber der Finanzbehörden darstellt.

Für bestimmte Waren gibt es noch zusätzliche Steuern, die direkt bei der Einfuhr erhoben werden können, dazu gehören u. a. die Kaffeesteuer, die Alkoholsteuer und die Zigarettensteuer.

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Für die Zollanmeldung werden folgende Dokumente benötigt:

1 Einfuhrzollanmeldung & Zollwertanmeldung

Unter http://www.internetzollanmeldung.de gibt es ein elektronisches Formular, welches vor der Einfuhr eingereicht werden sollte. Bei Express-Sendungen (z. B. per DHL/ Fedex/ TNT) reichen die Express-Dienstleister die Erklärungen in Ihrem Namen automatisch kostenpflichtig ein, wenn Sie die Erklärung nicht bereits selbst eingereicht haben. Bei Seefracht wird dies zumeist von den Spediteuren für Sie erledigt. Wenn Sie das erste mal eine Zollanmeldung ausfüllen, beachten Sie unbedingt das Merkblatt, was Sie dem Online-System entnehmen können.

Die Zollwertanmeldung muss in der Regel bei Einfuhren von Waren über 15 000 Euro zusätzlich abgegeben werden und dient zur besseren Überprüfung des Zollwerts für die Zollbehörde.  Es empfiehlt sich im Vorfeld einen Antrag auf eine verbindliche Zollauskunft zu stellen (Vordruck 307), dann ist die Zollbehörde auf bestimmte Zeit auch daran gebunden und Sie haben bei der Einfuhr mehr Rechtssicherheit.

Die Einfuhrumsatzsteuer kann ggf. gespart werden, wir empfehlen einen eigenen Antrag auf ein Aufschubkonto zu stellen.  Dazu  müssen die Anträge 0590und 0580ausgefüllt und bei der Zollbehörde eingesendet werden.

2. Rechnung (im englischen auch Commercial Invoice) & Warenbeschreibung

Damit der Zollwert festgelegt werden kann, benötigen Sie selbst bei Mustern und Geschenken immer eine Rechnung. Die Rechnung muss alle handelsüblichen Angaben erhalten, die genaue Warenbezeichnung, Warenmenge (mit Incoterms), zudem muss aus der Rechnung das Land des Absenders, das Ursprungsland und das Land des Empfängers ersichtlich sein. Es empfiehlt sich immer noch eine Packliste vom Absender erstellen zu lassen, damit auch die Stückzahlen, Kartonzusammenstellungen, das Gewicht etc. deutlich nachvollziehbar sind. Es empfiehlt sich auch immer ein Zusatzblatt mit einer ausführlichen Warenbeschreibung mit einzureichen. Allgemeine Angaben die oft auf der Rechnung zu finden sind wie „Elektronikartikel“ oder „Lebensmittel“ reichen der Zollbehörde nicht aus, um einen Zollwert festzulegen oder zu prüfen. Eher zutreffend wäre „Kleid für Frauen, Länge 80cm aus 30 % Cotton und 70 % Polyester mit einem Gewicht pro m2 von 100 Gramm und einem Gesamtgewicht von 250 Gramm“.

3. Warenverkehrsbescheinigung bzw. Form A

Damit eine Zollpräferenz geltend gemacht werden kann, muss ein sogenanntes Form A (Herkunfsurkunde) vorgelegt werden. Beim China Import gibt es allerdings nur noch wenige Produkte für die Zollpräferenzen noch möglich sind.

4. Einfuhrgenehmigung

Wird für Produkte benötigt für die es bestimmte Einfuhrbeschränkungen bzw. Einfuhrkontrollen gibt. Normalerweise ist keine Einfuhrgenehmigung notwendig, für Waren wo dies vorgeschrieben sein sollte, wird auf der EZT-Online aber auch ausdrücklich darauf hingewiesen.

Als Importeur wird der Importeur in der Regel vom Spediteur bei der Ankunft der Ware benachrichtigt. Die Dokumente müssen spätestens dann für die Zollbehörde eingericht werden. Dies kann auch ein Vertreter (z. B. die Spedition selbst oder eine Zoll-Agentur) für den Importeur im Auftrag erledigen. In der Regel werden die Einfuhrabgaben dann an den Transporteur (z. B. die Spedition oder an den Expressdienst) in Vorkasse oder auf Rechnung beglichen. Es besteht aber auch die Möglichkeit bei der Zollbehörde ein sogenanntes Umsatzsteueraufschubkonto bzw. Zollaufschubkonto zu beantragen, dann werden die Angaben jeweils am 15. des Folgemonats automatisch vom Konto des Importeurs eingezogen.

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Wichtig ist es zu beachten, dass Sendungen vom Hafen und der Zollbehörde je Absender separat betrachtet werden, d. h. die Kosten für Verzollung und die Hafengebühren fallen jeweils je Sendung an. Bleiben Sendungen am Hafen stehen (z. b. aufgrund fehlender Dokumente oder Verzögerungen in der Zollabwicklung), fallen ab dem dritten Tag im Hafen erhebliche Zusatzgebühren an, die eine Spedition leider nicht beeinflussen kann. 

 

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Beim Einkauf in China gibt es diverse Risiken

Risiken beim Einkauf in China

Die Volksrepublik China ist die grösste Volkswirtschaft der Welt und eine aufstrebende Nation. Seit drei Jahrzehnten entwickelt sich China zu einer Wirtschaftsmacht. Die niedrigen Produktionskosten und immer effektiver werdenden Produktionsprozesse machen das Land für ausländische Investoren und Handeltreibende sehr interessant. Jedoch sollte man sich über einige Dinge im Klaren sein, wenn man in Geschäftsbeziehungen mit chinesischen Firmen steckt. Das Wertesystem der Chinesen unterscheidet sich stark von dem der Europäer. Auch die Denk- und Handlungsweisen der Chinesen unterscheidet sich stark von denen der Europäer. Und zuletzt sollten sich Unternehmer, die in Handelsbeziehungen zu chinesischen Unternehmen stehen oder es vorhaben, darüber im Klaren sein, dass die Chinesen dazu neigen strategisch vorzugehen.

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Risiko beim Einkauf in China

Die chinesiche Wirtschaft ist stark von Eigendynamik geprägt und ist für viele westliche Geschäftsleute, deshalb undurchsichtig und chaotisch. Viele Unternehmen, die in China einkaufen, berichten immer wieder von neuen Schwierigkeiten beim Kauf von chinesischen Unternehmen.
Verträge haben in China nicht dieselbe Stellung wie in Europa, die Vertragsvereinbarungen werden ständig gebrochen, um über bestimmte Punkte des Vertrags wieder neu zu verhandeln. Außerdem ist die wirtschaftliche Lage vieler chinesischer Unternehmen sehr instabil, was dazu führt, dass über Nacht Firmen schließen und die Verbindlichkeiten nicht gezahlt werden. In einem solchen Fall ist es für eine europäische Firma sehr schwierig seine Forderungen in China geltend zu machen.
Es sollte auch mit plötzlichen Lohnsteigerungen gerechnet werden, da die chinesische Wirtschaft sich sehr schnell entwickelt, werden auch die Produktionsprozesse ständig optimiert, was auch dazu führt, dass die Löhne überproportional steigen. Das wiederum schlägt sich auf die Verkaufspreise der Güter nieder.

Der Einkauf in China kann sehr problematisch und risikoreich sein
Ein weiteres Problem ist, dass Qualitätsstandards nicht immer eingehalten werden. Die Qualität eines Produktes kann stark schwanken, was dazu führt, dass sich Einkäufer fragen müssen, ob sie für das Gut in ihrem Heimatmarkt überhaupt Abnehmer finden können.
Es ist notwendig eigene Qualitätskontrollen am Produktionsstandort zu machen, um sicherzustellen, dass auch die vereinbarten Qualitätsstandards eingehalten werden.
Auch der Transport der Waren von China ist sehr risikoreich, da Sicherheitsstandards nicht eingehalten werden, ist es nicht selten, dass die Güter beim Transport beschädigt werden. Ein weiteres Risiko beim Einkauf in China ist, dass möglicherweise gefälschte Ware bezogen wird, was als Verstoß gegen das Urheberrecht mit hohen Bußgeldern bestraft wird.
Es ist also unbedingt zu empfehlen, dass bei Geschäften mit chinesischen Firmen, die jeweilige Firma genau unter die Lupe genommen werden sollte.

Risiken beim Import chinesischer Ware

Die Preise chinesischer Waren sind oftmals sehr verlockend. Gerade dabei sollte man sich als Interessent die Frage stellen, wo der Haken ist. Spätestens beim und vor allem nach dem Kauf solcher Produkte wird oftmals erkannt, dass doch nicht die gewünschte Qualität geliefert wird. Dies kann prinzipiell zwei Gründe haben, zum einen kann durch den langen Transportweg die Ware beschädigt werden und zum anderen kann auch die Firma die Teile nicht in der gewünschten Qualität bauen. Prinzipiell gibt es drei verschiedene Möglichkeiten Waren aus China nach Deutschland zu transportieren, von denen sich jedoch in der Regel nur zwei eingesetzt werden. Weder der Landweg, noch der Transport mittels Flugzeug sind dabei die üblichen Methoden. Ein Großteil aller Güter, die von China nach Europa transportiert werden, wird mit Hilfe von Containerschiffen gemacht. Anders hingegen ist es bei kleinen und handlichen Ladungen, die bei einem Paketdienst aufgegeben werden können. Dabei bestehen Angebote ab sechs Euro pro Volumenkilogramm. Möchte man aber für sein Unternehmen größere Mengen in China bestellen führt kein Weg an der Containerverschiffung vorbei. Diese Kosten müssen natürlich bei der Preiskalkulation berücksichtigt werden. Auch die Zollkosten bei Ankunft der Ware in Deutschland dürfen nicht außer Acht gelassen werden. Der Transport der Waren aus China ist jedoch nicht das Einzige, die für einen Unerfahrenen zu Schwierigkeiten führen kann.

 

Beachtenswertes beim Vertrag und Ware

Nicht nur die Bürokratie in Deutschland, sondern auch in China könnte zu größeren Problemen führen. Bereits beim Vertragsabschluss kommt es zu der ersten Begegnung. Nicht jeder Hersteller und Lieferant in China hat die Berechtigung direkt einen Vertrag mit ausländischen Unternehmen zu schließen. Wird dennoch eine Zusammenarbeit angestrebt, ist es notwendig einen Import-Export-Agent einzuschalten, welcher ebenso als chinesischer Agent bezeichnet wird. Ein weiterer empfehlenswerter Punkt ist die Überprüfung der Bonität des Lieferanten, um sicher gehen zu können, dass die besprochenen Waren produziert und verschickt werden. Dabei ist es für den eigenen Schutz notwendig, dass auf die Art der Produkte und insbesondere die Lizenz geachtet wird. Immer wieder kommt es vor, dass in China Waren hergestellt werden, bei denen die Produkte namhafter Hersteller nachgemacht werden. Der Import und ebenso der Verkauf dieser Waren sind in Europa illegal und können zu hohen Strafen führen. Auch die Qualität der chinesischen Unternehmen weist große Schwankungen auf. So kann man für einen günstigen Preis hochwertige Produkte erwerben, welche eine lange Haltbarkeit aufweisen, aber ebenso in diesem Punkt einen Reinfall erleben. Um diesen zu verhindern, sollte man im Vertrag, der grundsätzlich schriftlich erfolgen sollte, diesen und noch weitere Punkte aufführen, um Missverständnisse zu vermeiden und eine klare Absprache zu haben. So sollten die Punkte Preis der Ware, Menge, Qualität, eventuell Material, Termin, Versand, Bezeichnung der Ware und vor allem die Vertragspartner aufgeführt werden. Erst wenn dieser rechtsgültig unterschrieben ist kann man sich darauf stützen. Laut chinesischem Recht ist nur der Geschäftsführer eines Unternehmens dazu berechtigt. Durch diesen Vertrag bekommt auch das europäische Unternehmen eine Sicherheit, falls es zu Verstößen der Absprache kommt. Wer sich mit diesen ganzen Dingen überfordert fühlt, kann auch eine Importagentur einschalten. Diese haben viel Erfahrung und können einen Unerfahrenen gut unterstützen. Das investierte Geld lohnt sich in der Regel, da die Risiken für einen Import aus China deutlich reduziert werden können.

Dokumente für den Import aus China

Nicht alles kann auf den Vertrag abgewälzt werden. So sollte man als Importeur die Pflichten ernst nehmen. Dazu gehört unter anderem die Lizenz REACH. Diese Verordnung gilt seit Mitte 2007 und gewährleistet den sicheren Umgang mit chemikalischen Stoffen, sodass Mensch und Umwelt nicht belastet werden. Hier muss aufgepasst werden, dass bei einem Import nicht gegen die geltenden Rechte verstoßen wird. Eine weitere Lizenz ist SISVEL, auf die man insbesondere im Bereich Elektronik und Technik trifft. Bei einigen Produkten ist diese vorgeschrieben. Dabei besteht die Möglichkeit ausschließlich Ware von Unternehmen mit eine SISVEL Lizenz zu bestellen oder selbst eine solche Lizenz zu beantragen. Hierfür ist nicht der Hersteller sonder der Importeur verantwortlich. Das gilt für Großhändler sowie auch für kleine Ebayhändler. Wird diese Lizenz verletzt, so kann es richtig teuer werden. Ein weiteres Dokument, ohne welches eine Einfuhr in die EU nicht möglich wäre, ist die CE Kennzeichnung. Diese muss man sich für alle Produkte geben lassen, die bestellt und geliefert werden. Es bestätigt, dass bei den besagten Produkten alle Richtlinien und Vorschriften eingehalten wurden, die die EU stellt. Es kann allerdings nicht mit einem Prüfsigel gleich gestellt werden, da es sich um reines Verwaltungssigel handelt. Ist die Ware im Zollhafen angekommen, bekommt man eine EORI Nummer, die nur in Deutschland und Österreich vom Zoll vergeben wird. In anderen Ländern wird dies von anderen Behörden übernommen. Die EORI Nummer, was Economic Operators Registration and Identification bedeutet, ist der Nachfolger der Zollnummer, die nur innerhalb eines Landes zugeordnet werden konnte. Wer sich nicht mit den ganzen Lizenzen und Verordnungen nicht selbst herumschlagen möchte, sollte besser einen Profi damit beauftragen. Importeure die sich auf Waren aus China spezialisiert haben, können dies in der Regel deutlich besser managen, als man selbst. Dies ist allemal besser, als dann später eine Klage wegen falschen Dokumenten zu bekommen, die das hundertfache wie eine Importfirma kostet.

 

Mehrkosten beim Import aus China und deren Vermeidung

Es gibt mehrere Ursachen die zu Mehrkosten beim Import aus China führen können. Nur wenn diese umgangen werden, kann wirklich von den günstigen Preisen der chinesischen Ware profitiert werden. Neben den Kosten, die für die üblichen Dokumente anfallen, entstehen erfahrungsgemäß die meisten Kosten durch Nacharbeiten, die durch schlechte Verarbeitung in Deutschland vorgenommen werden müssen. Solche Kosten könnten problemlos vermieden werden, wenn ein eigener Mitarbeiter oder dafür beauftragter Supervisor eine endgültige Überprüfung vornimmt, bevor die Verladung vorgenommen wird. Diese sorgen zum einen für eine fristgerechte Fertigstellung und Versand, um eine ordnungsgemäße Qualität, die Einhaltung der Richtlinien und Vereinbarung und klären dabei sämtliche Fragen, die im Namen des Importeurs auftauchen. Diese sollten auch dann beauftragt werden, wenn bereits ein Prototyp angesehen oder eine längere Zusammenarbeit zu verzeichnen ist. Die Probleme, die bei einem Import auftreten können, sind auch den Versicherungsunternehmen bekannt, weshalb auch diese Produkte dafür anbieten. Die Kosten für die Versicherung sollten bei der Kalkulation beim Weiterverkauf mit einbezogen werden, um keinen Verlust verzeichnen zu müssen.

Gewerblicher Rechtsschutz für mehr Sicherheit bei Importen

Der internationale Handel hat in den letzten Jahren ungemein stark an Bedeutung gewonnen – und das nicht nur für große und mittlere, sondern auch für kleine Unternehmen. Es gibt zunehmend mehr Selbständige, die im Importgeschäft tätig sind. Preiswert werden Waren aus dem Ausland importiert, um sie anschließend mit gutem Gewinn auf dem deutschen Markt zu veräußern.

Doch gerade kleine Unternehmen und Einzelkämpfer tun sich hierbei nicht immer leicht. Der Handel mit Partnern aus dem Ausland setzt eine Menge Erfahrung, Verhandlungsgeschick und vor allem auch Rechtskenntnisse voraus. Vor allem bei den Rechtskenntnissen mangelt es häufig, was zur Folge hat, dass kleinere Unternehmen manchmal enorme Risiken eingehen, ohne sich dessen bewusst zu sein. Oft verlaufen die Geschäfts dennoch reibungslos, doch manchmal kommt es auch zu Schwierigkeiten.

Bei Schwierigkeiten stellt sich die Frage nach der Vorgehensweise. Große Unternehmen haben eigene Rechtsabteilungen oder können sich teure Fachanwälte leisten. Kleine Unternehmen und Selbständige haben diese Möglichkeiten hingegen nicht bzw. will die Einschaltung eines kostspieligen Anwalts gut überlegt sein, zumal sich ein solcher Rechtsstreit über einen sehr langen Zeitraum erschrecken kann.

Angesichts dieses Risikos empfiehlt es sich, gezielt Vorsorge zu leisten. Mit einer Rechtsschutzversicherung ist dies möglich. Am Markt werden nämlich spezielle Rechtsschutztarife für Selbständige und kleine Unternehmen angeboten. Viele der Versicherungen sind sogar als praktische Paketlösungen mit breitem Leistungsumfang konzipiert. Der Abschluss entsprechender Tarife gilt als vergleichsweise kostspielig.

Bei der Auswahl gilt es jedoch genau hinzusehen bzw. sich mit den Tarifen der einzelnen Rechtsschutzversicherer näher zu beschäftigen. Diese Maßnahme ist ungemein wichtig, denn nur so lässt sich sicherstellen, dass eine ausreichende Absicherung gewährleistet ist bzw. auch bei internationalen Rechtsstreitigkeiten die Kostenübernahme durch den Versicherer gewährleistet ist. Sofern man keinen geeigneten Tarif findet, bietet es sich sogar an, einen Schutz individuell konzipieren zu lassen. Zunehmend mehr Versicherer bieten diese Möglichkeit auch für kleine Unternehmen an.

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