Qualitätssicherung beim China Import

China setzt Weichen für neue Qualitätsstandards

Chinesischen Produkten sagt man schlechte Verarbeitung, äußerste Kurzlebigkeit und die Verwendung von Billigmaterialien nach. Aber die Zeit, in denen Unternehmen aus dem Reich der Mitte auf Quantität anstatt Qualität setzten, gehören immer mehr der Vergangenheit an. Qualitätssicherung von Produkten und Dienstleistungen wird in China zum Standard. Der Wandel passiert nicht ohne Grund. Einerseits ist der internationale Markt von Billigprodukten aus dem Reich der Mitte überschwemmt. Zum anderen sind es die Chinesischen selbst, die sich mehr Qualität und somit mehr Hochwertigkeit von Produkten aus dem eigenen Land wünschen.

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Qualitätssicherung: Für Unternehmen und Endkunden gleichermaßen profitabel

In der Qualitätssicherung wird in jedem einzelnen Schritt des Projektes die Einhaltung von Qualitätsrichtlinien überwacht, um so festgesetzte Normen zu erfüllen. Es gibt zwei Formen – zum einen die dynamische und zum anderen die statische Qualitätssicherung. Bei einer dynamischen Überwachung gibt es keine externen Anforderungen zu Qualitätseinhaltung. Bei der statischen Methode hingegen gibt es externe Vorgaben. Während des ganzen Prozesses gibt es sogenannte Eckwerte, die schrittweise überprüft und erfüllt werden müssen. Erst nach Erreichen der Anforderungen wird das Produkt zertifiziert.

Davon profitieren sowohl Unternehmen wie auch Endkunden. Stellt sich ein Unternehmen den Anforderungen der Qualitätssicherung, so können zugleich einzelne Prozessschritte optimiert werden. Das Ergebnis sind hochwertige Waren und zugleich niedrigere Herstellungskosten. Das wiederum kann an den Endkunden weitergeben werden, der im Zuge der optimierten Qualitätseinhaltung Waren zu einem stimmigen Preisleistungsverhältnis bekommt. Zugleich wird damit die Kundenbindung gestärkt.

China im Qualitätswandel für mehr Lebensstandard

Für Produkte aus China hingegen galt lange Zeit: Masse statt Klasse. Doch das Reich der Mitte befindet sich im Wandel. Viel zu rasant wuchs die chinesische Wirtschaft in den vergangenen Jahrzehnten und die Angst vor einem Kollaps ist spürbar. Das ist mitunter der Grund, weshalb sich China von seinem Billigimage distanzieren möchte. Um dieses Ziel erreichen zu können, setzt die chinesische Regierung auf Reformen und neue Strukturen. Weg von der Abhängigkeit im Exportbereich hin zu einer stärkeren Binnenwirtschaft und mehr sozialer Ausgeglichenheit – das sind angestrebte Ziele der chinesischen Regierung. Natürlich hat das bisherige Modell der chinesischen Regierung zugleich Gutes bewirkt. Schließlich haben Billigwaren und Billiglöhne etwa 20 Millionen Chinesischen in den vergangenen zwanzig Jahren aus der Armut geholt.

Die Öffnung des kommunistischen Staates für die westliche Welt bedeutete jedoch gleichzeitig, dass die Bevölkerung plötzlich die westliche Konsumwelt kennenlernten und diese bot weit mehr als das was die chinesische Planwirtschaft hergab. Inzwischen gibt es in den chinesischen Metropolen Edelboutiquen, bunt beleuchtete Reklameschilder von ausländischen Waren und riesige Einkaufszentren. Doch von sozialer Gleichheit in der Bevölkerung kann bislang noch nicht gesprochen werden. Viel zu tief sind die gesellschaftlichen Schneisen des Landes. Das bedeutet, das Ziel der sozialen Ausgeglichenheit und einer stabilen Wirtschaftslage, in der auch das Konsumverhalten maßgeblich zu positiven Zahlen führt, ist auf diesem Weg, den China bislang ging, nicht realisierbar.

Deshalb ist ein Lohnanstieg in China unausweichlich, wenn auch diese nicht mit europäischen Standards zu vergleichen sind. Zwar stieg das Durchschnittseinkommen der Chinesen seit 2006 um bis zu 200 Prozent, doch immer noch verdient man in Peking im Durchschnitt umgerechnet 600 Euro. Deshalb sparen viele Eltern schon sehr früh, damit ihr Kind auf der Universität studieren kann und es somit bessere Jobmöglichkeiten bekommt.

Wenn aber das Durchschnittseinkommen der chinesischen Bevölkerung ansteigen soll, muss gleichzeitig eine neue Ära der Wirtschaftsplanung eingeläutet werden. Und die Löhne in China werden und müssen steigen – das prognostizieren Experten, Studien und namhafte Unternehmen. Auch das Beratungsunternehmen McKinsey sagt voraus, dass sich das Einkommen von etwa 400 Millionen Chinesen bis 2020 wieder verdoppeln wird. Allerdings befindet sich nicht nur die Wirtschaft der zweitgrößten Volkswirtschaft im Wandel, zugleich ändert sich das Konsumverhalten der Bevölkerung. Viele Menschen – besonders in den chinesischen Metropolen – wollen qualitative Produkte. Zudem erkennt die chinesische Bevölkerung langsam, dass auch handgefertigte Waren einen hohen Wert haben.

Nun muss der Staat reagieren, um weiterhin auf dem internationalen Markt, aber auch im eigenen Land, nicht den wirtschaftlichen Anschluss zu verpassen. Derzeit sind es einige Baustellen, die China reformieren muss, um weiterhin auf dem internationalen Markt seine Vorreiterrolle zu behalten. Zum Einen müssen Strukturreformen her. Zum Anderen ist der Umweltschutz ein großes Thema. Zu den Baustellen gehören aber auch die Zielsetzung von sozialer Ausgeglichenheit und die Anpassung von qualitativen Standards in der Warenproduktion.

China: Qualität statt Quantität im eigenen Land

Doch einfach Löhne anzuheben, um damit das Konsumverhalten im eigenen Land anzukurbeln, funktioniert nicht. In diesem Fall heißt das Zauberwort: Qualitätssicherung. Und diese beginnt bereits in den chinesischen Produktionshallen. Dafür investiert China Millionen in Forschung und Entwicklung. Gleichzeitig sorgt der Staat mit der Qualitätssicherung dafür, dass Produktionsprozesse optimiert werden, um einen Ausgleich zwischen qualitativen Produkten und niedrigen Herstellungskosten zu finden. Zugleich müssen die steigenden Löhne aufgefangen werden. Eine eindeutige Herausforderung für die chinesische Regierung. Denn in den vergangenen Jahrzehnten zog es vor allem ausländische Unternehmen in das Reich der Mitte, weil dort die Produktionskosten so niedrig waren Doch Chinas Wirtschaft funktioniert nicht mehr mit Dumpingpreisen und Billiglöhnen. Die chinesische Regierung ist davon überzeugt, dass ohne eigene Marken die Festigung auf dem internationalen Markt nicht möglich ist. Deshalb wird in Zukunft Produkten aus China nicht die Last des Billigimages anhaften, sondern mit Qualität überzeugen.

Das wünscht sich auch die chinesische Bevölkerung. Denn sie haben sich an ausländische Produkte mit ihren hohen Qualitätsstandards gewöhnt. Im Moment kann China den Bedarf noch decken. Wenn aber die Löhne angehoben werden und die Infrastruktur verbessert wird, wächst zugleich die Bevölkerungsschicht, die sich diese Produkte leisten kann. Eine Unabhängigkeit würde China nur dann erreichen, wenn Waren und Dienstleistungen aus dem eigenen Land den gleichen Qualitätsstandards wie ausländische Produkte entsprechen würden.

China befindet sich auf einem positiven Weg, um genau dies zu erreichen. Die Liste der Strukturreformen der chinesischen Regierung ist lang. Aber viele anerkannte Wirtschaftsexperten sind sich einig, dass China den Sprung weg vom Billigimage hin zu hohen Qualitätsstandards durchaus schaffen kann.

Externe Qualitätssicherung von ausländischen Investoren in China

Auch für ausländische Unternehmen ist China ein attraktiver Standort. Seit Ende der 1970er haben sich sehr viele internationale Firmen im Reich der Mitte angesiedelt, weil die Herstellungskosten um ein Vielfaches günstiger sind als im eigenen Land. Doch die große Herausforderung für Unternehmen, die im Ausland produzieren, ist die Einhaltung der Qualitätsstandards. Denn es herrscht auf dem internationalen Markt eine strenge Einhaltungspflicht von Richtlinien, um Waren überhaupt vertreiben zu können. In China setzen deshalb viele ausländische Unternehmen auf eine externe Qualitätssicherung, um die Einhaltung der Richtlinien zu garantieren. Aber die Qualitätssicherung dient auch dazu, dass der gesamte Herstellungsprozess optimal verläuft und Kosten eingespart werden können. Das ist natürlich ein aufwändiger Prozess, der jedoch zu einer ständigen Verbesserung und damit zugleich zu einem Gewinnanstieg führen kann. Eines der wichtigsten Faktoren der Qualitätssicherung ist das Analysieren und Planen, um eine Struktur für den Gesamtprozess erstellen zu können. Diese Struktur hilft, um den Prozess in einzelne Abschnitte zu teilen. Gleichzeitig kann es dem Unternehmen aufzeigen, welche Ressourcen benötigt werden, wie die Umsetzung des Prozess realisierbar ist und welche Investitionen dafür nötig sind. Zusammenfassend bietet die Qualitätssicherung bereits vor Prozessbeginn eine transparente und übersichtliche Struktur, die bei der Umsetzung eine planmäßige Gestaltung bieten kann. Außerdem können dadurch während des Ablaufs Teilabschnitte regelmäßig mit den ermittelten Eckdaten überprüft werden. So kann garantiert werden, dass während des Vorgangs die Qualitätsstandards gegeben sind. Zugleich sind einzelne Prozessabschnitte optimierbar, ohne dabei den ganzen Vorgang ändern zu müssen.

Nicht zuletzt wirkt sich die Qualitätssicherung positiv auf die Kundenbindung aus. Denn um sich auf dem internationalen Markt hervorzuheben, reicht es heute nicht mehr aus einen traditionsreichen Namen zu tragen oder ein besonders günstiges Produkt anzubieten. Heutzutage ist es die Kombination aus ansprechenden Preis und Qualität, die Kunden überzeugt. Gleichzeitig können Beschwerden der Kunden durch die Anwendung von Qualitätssicherung besser aufgenommen und Verbesserungen vorgenommen werden. Das zusammen macht ein Unternehmen für Kunden vertrauenswürdig.

Internationale Unternehmen in China ebnen den Weg zu mehr Qualitätssicherung

Ausländische Unternehmen in China müssen jedoch erst einmal die Grundlagen für ein kompetentes Qualitätsmanagement legen. Denn die Einhaltung von Qualitätsstandards im Herstellungsprozess erfordert ein Zusammenspiel aus Fachkräften, geeigneten Technologien und Struktur. Genau dort liegt der Knackpunkt. In den Bereichen der Technologie und Struktur konnte China zwar aufholen, doch selbst China ist nicht vor dem Fachkräftemangel gefeit. Besonders Ingenieure sind bei ausländischen Firmen gefragt. Genügend Absolventen mit einem ausgezeichneten Abschluss gibt es in China, die Ausbildungsinhalte entsprechen oftmals nicht den Anforderungen von ausländischen Unternehmen. So empfinden besonders deutsche Firmen, dass chinesische Absolventen zu viel Theorie und zu wenig Praxis während ihrer Ausbildung erfahren haben. Die Einarbeitung der einheimischen Fachkräfte stellt sich somit häufig als langwierig heraus. Um dem entgegen zu wirken, arbeiten viele Unternehmen mit der chinesischen Regierung zusammen und bieten für chinesische Fachkräfte Weiterbildungen an, um die Anforderungen der ausländischen Firmen erfüllen zu können. Viele Unternehmen investieren in ihre Fachkräfte. Zuschüsse, kleine Geschenke und ein angenehmes Arbeitsklima bieten Firmen, um ihre Fachkräfte an sich zu binden. Auch das ist ein Teilbereich der Qualitätssicherung. Denn nur ausgebildete Fachkräfte können den Herstellungsprozess optimal überprüfen und Standards einhalten.

Eine weitere Herausforderung für ausländische Unternehmen in China ist die Infrastruktur des Landes. Zwar gibt es in den chinesischen Metropolen kaum noch Unterschiede zu anderen Großstädten der Welt und dennoch ergibt sich besonders auf dem Land ein ganz anderes Bild. Insbesondere die Logistik wird so für ausländische Unternehmen erschwert. Aber auch dort arbeiten Regierung und Unternehmen eng zusammen, um die Infrastruktur des Landes stetig zu verbessern.

Diese Aspekte zeigen jedoch auch, dass Qualitätssicherung ein Unternehmensübergreifendes Projekt ist, dass weit über die Mauern der Produktionshallen reicht. Aber für China könnte das Qualitätsmanagement durchaus eine Chance für den gewollten Wandel sein.

Von Planwirtschaft zur zweitgrößten Weltwirtschaftsmacht

Um die Schwierigkeiten des Wandels zu verstehen, muss man einen Blick in die jüngste Vergangenheit des Landes werfen. Mit Mao wurde aus China in den 1940ern ein kommunistischer Staat mit Planwirtschaft. Erst mit dem Tod von Mao konnte das Land Reformen in Angriff nehmen. Damit begann die schrittweise Öffnung des Landes. Erste ausländische Unternehmen kamen nach China, der Außenhandel wurde vorangetrieben und China wuchs zur zweitgrößten Wirtschaftsmacht hinter den USA. Aber das brachte neue Probleme. Viele Bereiche wurden während des jahrelangen Wirtschaftsboom in China vernachlässigt. Dazu zählen beispielsweise die Nahrungsversorgung der Bevölkerung und die wachsende Umweltverschmutzung. Mittlerweile wird sichtbar, dass dringender Handelsbedarf besteht. Doch der „Modernisierungsreport China“ der chinesischen Regierung eröffnet ein weniger freundliches Bild. So liegt der chinesische Entwicklungsstandard der Industrie etwa 100 Jahre hinter Deutschland und Großbritannien. Selbst an Japan kann das Reich der Mitte nicht herankommen. Aber China besitzt weiterhin Potenzial – auch für ausländische Unternehmen. Denn der Staat investiert Milliarden, um aufzuholen und um nicht den Anschluss an die Weltwirtschaft zu verlieren.

Positive Prognosen für Chinas Imagewechsel

 

Aber die Prognosen für die Zukunft Chinas sehen positiv aus. Experten rechnen damit, dass China bereits 2020 den USA den Rang ablaufen wird und zur weltweit größten Weltmacht aufsteigt. Auch ausländische Unternehmen bemerken einen neuen Trend. Besonders die Autoindustrie exportiert nicht nur von China aus, sondern kann im Reich der Mitte ihren Absatz steigern. Selbst Porsche verkaufte 2012 etwa 30.000 Luxuswagen an Chinesischen. Der Grund: Die Qualität kommt bei der chinesische Bevölkerung gut an. Und China schaut sich die Qualitätsstandards von ausländischen Unternehmen ab.

Das gilt auch bei chinesischen Traditionsmarken. Eine chinesische Marke, die mehr als 50 Jahre alt ist, erhält vom Staat ein Zertifikat. Allerdings sind von mehreren zehntausend Produkten, etwa 70 Prozent vom Markt verschwunden. Etwa 10 Prozent der übriggebliebenen Marken erleben nach einer grundlegenden Modernisierung nun eine Renaissance.

Der Wandel ist zwar nicht ohne Hürden, aber China wird sich weiterhin auf dem internationalen Markt behaupten können. Nur in Zukunft nicht nur mit Billigprodukten, sondern auch mit Waren, die hohe Qualitätsstandards besitzen. Dafür wird es zwar noch Zeit brauchen, aber werden die angestrebten Ziele umgesetzt und die Infrastruktur weiterhin ausgebaut, hat China gute Chancen auch bei ausländischen Unternehmen ein attraktiver Standort zu bleiben. Denn China bewies in den vergangenen Jahrzehnten, dass es aus Nichts etwas Großes schaffen kann.

Auch Sie können Waren in guter Qualität aus China importieren, wenn Sie selbst die Grundlage dafür legen. Eine Agentur für Inspektionen in China kann Sie dabei unterstützen.

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Inspektion in China

Inspektion in China

Auf eine Inspektion in China sollte nicht verzichtet werden. Leider haben schon viele Importeure diese Erfahrung gemacht, der Container aus China kommt an und anstatt das der Verkauf nun richtig losgehen kann, gibt es nun die großen Probleme. Alles was mit dem Lieferanten vorab besprochen wurde, scheint vom Lieferanten nicht verstanden worden zu sein. Eine Reklamation wird von den meisten chinesischen Lieferanten abgeblockt und es gibt tausend Gründe warum nicht er der Lieferant, sondern der deutsche Kunde Schuld an der schlechten Qualität ist. Die Ware aus China war zwar preiswert, doch hat man verkaufbare Qualität erwartet. Dem Chinesen aus der Entfernung ist es aber leider oft egal dass der Kunde die Ware nicht verkaufen kann, denn er hat seinen Gewinn ja bereits gemacht. Vor einem China Import sollte man sich unbedingt auch Gedanken über die Qualität der chinesischen Waren machen. Dazu muss man nicht einmal selbst nach China fliegen, sondern kann die Qualitätssicherung in China einem Profi überlassen. Es gibt mehrere Stufen der Qualitätsprüfung in China und verschiedene Zeitpunkte zu denen es passt, jemanden ins Werk des Lieferanten  fahren zu lassen. Am wichtigsten ist aber wohl das Audit, um den Lieferanten und das Werk vor einer Bestellung zu prüfen. So wissen Sie, ob Ihr Lieferant überhaupt seriös ist und können die Lieferfähigkeit besser beurteilen. Nicht vergessen werden sollte aber auch die Wareninspektion vor Versand (Vorversandkontrolle), um sicherzugehen, dass auch wirklich Ware in vernünftiger Qualität und in der richtigen Stückzahl verschifft wird.

 

Eine Inspektion in  China kann bei einigen Agenturen direkt online gebucht werden. Book your inspection in China!

 

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Qualitaetssicherung in China

Qualitätssicherung in China – Ein Muss beim Einkauf in China

Die Produkt lässt sich nur gut verkaufen, wenn auch die Qualität stimmt. Daher muss eine Firma auch immer viel in die Qualitätssicherung investieren, denn Billigware wird sich langfristig bei den Verbrauchern auf dem Markt nicht durchsetzen. Dabei ist es egal ob die Waren in Deutschland produziert oder aus China importiert werden. Überall muss die Qualität stimmen und ohne Qualitätssicherung ist dies in den meisten Fällen nicht möglich. Sicherlich ist die Qualitätssicherung in Deutschland etwas einfacher als in China, aber mit den richtigen Experten an der Seite kann auch in Fernost die Produktion gut kontrolliert werden. Dabei muss man sich aber bewusst sein, dass dies nicht immer ganz billig ist. Die Investitionen lohnen sich aber in den meisten Fällen.

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Kontrolle der Qualität bei Waren aus China

Um erfolgreichen Handel zu betreiben muss natürlich die Qualität stimmen. Werden die Produkte in China gekauft, so müssen diese dort kontrolliert werden. Hier trifft das alte Sprichwort von Lenin gut zu: „Vertrauen ist gut. Kontrolle ist besser“. Vor allem am Anfang, wenn ein neues Produkt aus China geordert wird, empfiehlt es sich die Produktion zu überwachen, damit später der Artikel auch in der gewünschten Qualität geliefert wird. Probleme kann es nämlich viele geben, bis das Produkt am Ende in Deutschland ist. China ist ein Land mit sehr vielen Einwohnern und damit auch vielen Arbeitern. Dies ist sicher ein Grund warum die Löhne dort immer noch so niedrig sind, da ja genug Menschen vorhanden sind, die den Job erledigen können. Daher kaufen viele deutsche Firmen in China ihre Waren ein, denn so können höhere Gewinnmargen erzielt werden. Aber um später nicht eine böse Überraschung zu überleben empfiehlt es sich, die Produktionsvorgang in China zu kontrollieren. Studien haben gezeigt, dass in letzter Zeit die Gewinne der chinesischen Hersteller gesunken sind und sie kaum noch etwas verdienen. Daher setzen manche graue Schafe auf billiges und schlechtes Material und hoffen, dass es dem Kunden nicht auffällt. Bei den Chinesen ist das Qualitätsbewusstsein allgemein nicht so gut ausgeprägt wie bei uns hier im Westen. Das soll aber nicht heißen, dass in China alle Firmen auf schlechte Ware setzen und alle Europäischen nur Spitzenqualität produzieren. Doch die Gefahr ist in China etwas größer als in Deutschland an schlechte und billige Ware zu geraten. Daher sind Kontrollen extrem wichtig um langfristig einen erfolgreichen Handel mit China zu betreiben. Bei der Qualitätssicherung sollte nicht gespart werden, denn manchmal können in Fernost sogar auch gesundheitsschädliche Stoffe verarbeitet werden. Wenn diese Produkte in Deutschland verkauft werden kann es zu großen Problemen kommen, die auch sehr teuer sind. Rückrufaktionen waren bis jetzt nämlich noch nie günstig und außerdem kann es dann für einen auch juristische Folgen haben. Sollten sogar Menschen durch die Produkte krank oder verletzt werden, kann der Importeur oder Hersteller haftbar gemacht werden. Schnell können hier Kosten von mehreren Millionen Euro entstehen.

Überwachung der Qualität während der Produktion in China

Die Qualitätssicherung in China sollte ganz vorne beginnen, das heißt die Produktion muss von Anfang an kontrolliert werden. Dies ist vor allem bei neuen Produkten sehr wichtig. Hat man sich für ein neues Produkt oder sogar eine ganze Produktpalette entschieden, die in China hergestellt werden soll, so soll ein günstiger Produzent gefunden werden. Dabei sollte man nicht darauf vertrauen, dass es ausreicht, seine Vorstellungen und Ideen mündlich oder schriftlich den Chinesen mitzuteilen. Zum Einen gibt es da oft schon sprachliche Barrieren und zum Anderen können die Chinesen nicht unbedingt etwas mit den deutschen DIN oder ISO Normen anfangen. Es empfiehlt sich hier viele Skizzen von verschiedenen Ansichten herzustellen und auch den Leuten aus China ein zwei Muster zu geben. Damit können sie oftmals deutlich mehr anfangen, als nur mit einem Konstruktionsplan, der des Öfteren ohne Erklärung nur sehr schwer verstanden wird. Man kann dem Hersteller auch bewusst zwei drei schlechte Exemplare geben, damit sie sehen, wie das Produkt am Ende nicht aussehen soll. Sind die Anfangsschwierigkeiten mit dem chinesischen Hersteller geklärt muss aber dennoch weiterhin die Qualität kontrolliert werden. Qualitätssicherung in China ist nicht immer ganz günstig. Bei sehr lohnintensiven Produkten ist ein Import von Chinaware natürlich immer noch rentabel. Am besten ist es, wenn ein Dritter, zum Beispiel eine Importfirma die Qualitätssicherung in China für Einen übernimmt. Alleine die Qualitätssicherung von einem deutschen Schreibtisch aus zu machen, ist fast unmöglich. Zu einer guten Qualitätssicherung gehört, dass vor allem am Anfang die einzelnen Produktionsschritte in China vor Ort kontrolliert werden. Damit können dann zumindest schon mal Qualitätsmängel am gewünschten Produkt fast ausgeschlossen werden. Andere Risiken wie natürlich Währungsverluste, Firmeninsolvenzen und Transportrisiken bleiben trotzdem noch.

 

Risikominimierung durch Beziehungsaufbau bei der Lieferantenauswahl in China

Bevor mit der Produktion einer bestimmten Ware in China begonnen wird, sollte man vorher unbedingt überlegen, welche Fehler und Risiken dadurch entstehen können. Nichts ist ärgerlicher als am Ende festzustellen, dass die Ware nicht wie gewünscht geliefert wird. Daher sollte schon vor der Produktion mögliche Fehler diskutiert werden. Somit kann noch vor dem Produktionsstart gegengesteuert werden. Es ist sicher nicht möglich hier aus Deutschland per Telefon und E-Mailkontakt alle Details mit dem chinesischen Hersteller zu besprechen. Da muss man entweder selbst direkt vor Ort sein, oder eben eine spezielle Firma damit beauftragen. Viele Importfirmen haben einige Mitarbeiter fest in China stationiert, die Informationen über die gewünschten Betriebe einholen können. Außerdem können sie natürlich auch die Qualitätsprüfung vor Ort übernehmen. Was natürlich noch besser ist, wenn man selbst in China mit dem Hersteller spricht. Doch hier gibt es direkt das nächste Problem. Nicht Jeder ist des chinesischen mächtig oder kann mit der chinesischen Mentalität umgehen. Es kann sich aber durchaus lohnen sich einen Experten an seine Seite als Dolmetscher und Mentor  zu holen. Damit können nämlich mit der chinesischen Firma einige Probleme schon vor der Produktion geklärt werden. Die Kosten dafür sind meistens schnell wieder eingespart, wenn man überlegt, was später eine komplette Rückrufaktion kosten würde. Qualität gibt es eben nicht zum Nulltarif.

 

Qualität ist nicht billig – doch auch in China bezahlbar

Auch wenn einige Unternehmen noch glauben, dass es eine gute Qualität fast zum Nulltarif gibt, so kann gesagt werden, dass dies so auf keinen Fall stimmt. Es gibt nicht das Topprodukt aus China, welches für ein paar Cent eingekauft werden kann. Das Produzieren und anschließende Importieren von Waren kann sich aber dennoch durchaus lohnen. Dazu müssen eben ein paar Dinge beachtet werden. Wie schon oben angedeutet, ist vorbeugen viel besser als später alle Waren im Nachhinein verbessern zu müssen. Am Anfang sollte etwas in die präventive Qualitätssicherung investiert werden, denn Erfahrungen zeigen, dass sich hier, bis zu einem gewissen Maße, jeder Euro lohnt. Ist die Ware aus China in Deutschland angekommen und man stellt fest, dass sie fehlerhaft ist oder nicht den Qualitätsstandards entspricht, so wird es sehr teuer. Die ganze Ware muss entweder in Deutschland nachgearbeitet werden oder zurück nach China verschifft werden. Daher ist es unabdingbar, von Anfang an die Produktion vor Ort kontrollieren. Dazu zählt, dass genaue Produktvorgaben gemacht werden, der Fertigungsprozess immer wieder durch Zwischenprüfungen kontrolliert wird und natürlich am Schluss vor der Verschiffung eine Endkontrolle stattfindet. Vor dem Verpacken und Verschiffen der Ladung muss darauf geachtet werden, dass die Waren den Qualitätsstandards entsprechen und sicher verpackt werden. Der Transportweg nach Deutschland ist relativ lang und aufwendig und bei schlechter Sicherung der Produkte, kann manchmal schon etwas kaputt gehen. Sind die ersten Lieferungen gut und sicher in Deutschland angekommen sollte trotzdem die Qualitätssicherung in China nicht komplett vernachlässigt werden. Chinesische Hersteller neigen manchmal dazu, dass sie Neukunden besser behandeln als Bestandskunden. Bei länger anhaltenden Geschäftsbeziehung ist es daher ratsam immer mal wieder die Produktionsschritte in Fernost zu überprüfen, nicht dass die Chinesen mit der Zeit nur noch billige und schlechte Materialien verarbeiten. Denn auch bei ihnen sinkt die Gewinncharge in den letzten Jahren immer mehr. Es gibt immer wieder ein paar Händler und Hersteller, die durch betrügerische Maßnahmen versuchen mehr zu verdienen. Wie schon am Anfang erwähnt, gewisses Vertrauen ist gut, aber die Kontrolle ist besser.

 

Mit der eigenen Qualitätssicherung in China können erhebliche Verluste vermieden werden

Werden die grundlegenden Dinge der Qualitätssicherung der Waren aus China beachtet, so kann das Risiko, dass beim Import der Produkte etwas schief läuft, zumindest minimiert werden. Qualitätsmängel können nie zu 100 Prozent ausgeschlossen werden. Das ist aber auch in Deutschland so. Auch hier gibt es immer mal wieder Produkte, die nicht den Qualitätsstandards entsprechen. Beim Import von chinesischen Waren müssen aber auch noch weitere Faktoren beachtet werden. In China können manche Waren sehr kostengünstig produziert werden, aber es bleibt dann immer noch das Problem die Waren nach Deutschland zu bringen. Auch die Risiken eines Währungsverlustes oder von Firmeninsolvenzen müssen in die Kalkulation vorher mit eingerechnet werden. Täglich ändert sich der Wechselkurs zwischen den einzelnen Währungen. Zwar kann in den wirtschaftlichen Metropolen oftmals mit Dollars gezahlt werden, doch auch hier schwankt der Eurokurs in letzter Zeit gewaltig. In den letzten Wochen ist ein deutlicher Abwärtstrend vom Euro zu beobachten. Dies liegt vor allem an der Eurokrise. Die Analysten haben in den Euro kein so hohes Vertrauen mehr und daher sinkt der Kurs ständig. Das macht natürlich die Importe deutlich teurer. Ein Preis für die Waren wird im Normalfall vor der Produktion ausgehandelt. Bis zur Fertigstellung vergeht einiges an Zeit und es ist möglich, dass dann ein anderer Umrechnungsfaktor für die Währungen gilt. Bei großen Bestellungen machen sich schon kleine Änderungen deutlich bemerkbar. Hier empfiehlt es sich auch etwas großzügig zu kalkulieren, damit trotzdem am Ende noch ein Verdienst bleibt, auch wenn der Kurs des Euros fällt. Eine andere Möglichkeit wäre, direkt in Euro zu bezahlen. Das wird aber wohl so gut wie keine chinesische Firma akzeptieren, denn dann müssten sie das Währungsrisiko tragen.

 

Auch weitere Risiken lauern beim Import aus China

Ein nächstes großes Problem sind die Firmeninsolvenzen. Es ist durchaus möglich dass während der Produktion eine chinesische Firma Insolvenz anmelden muss. Sind dann schon Anzahlungen von den laufenden Verträgen getätigt, ist es sehr schwer wieder an sein Geld zu kommen. Es ist damit sehr sinnvoll die Firmen in China vor dem Vertragsabschluss gründlich zu checken. Wie oben schon erwähnt ist hier die Qualitätssicherung sehr wichtig, aber es sollte auch geschaut werden, wie die Firma finanziell dasteht, nicht dass man sich später mit der Insolvenz herumschlagen muss. Das Insolvenzrecht in China ist sowieso sehr kompliziert. Es gibt aber spezielle Anbieter im Internet, die mit Speziallisten vor Ort sind und die wichtigsten Dinge regeln können. Importfirmen und deren Angestellten aus China können schon vor der Bestellung die Firma vor Ort untersuchen, ob sie einen soliden Eindruck macht. Sie bekommen meistens auch am schnellsten mit, wenn mit dem chinesischen Hersteller etwas nicht stimmt.

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass der Import von Waren aus China ein sehr komplexes Gebiet ist. Wer sich hier nicht sehr gut auskennt, sollte auf jeden Fall einen Experten sich an seine Seite holen. Die Risiken liegen nicht nur bei der Qualitätssicherung, den Währungsverlusten und den Firmenverlusten. Letztendlich gibt es noch viel mehr Risiken beim Import von Waren aus China. Es gibt unter anderem auch noch Risiken beim Transport nach Deutschland. Weiter ist es auch wichtig, dass man keine Markenfälschungen kauft, sonst gibt es beim Zoll großen Ärger. Alle Risiken können natürlich durch sorgfältige Qualitätssicherung minimiert werden. Hier ist es aber empfehlenswert eine spezielle Firma damit zu beauftragen. In den meisten Fällen kann nicht alles alleine bewerkstelligt werden, außer man hat natürlich eigene Chinaexperten in seiner Firma.

 

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