Versand beim China Import, damit Ihre Ware beim China Import auch bei Ihnen ankommt

Versand zwischen Europa und China

Ein Paket aus China in die europäische Union zu versenden, ist mit gewissen Bestimmungen verbunden. Denn die Einfuhr von Waren in die EU wird vom Zoll äußerst streng kontrolliert. Auch China überprüft Sendungen aus Europa auf Gewicht, Größe und Inhalt. Manche Waren dürfen nicht einmal ins Land eingeführt werden.

Zudem fallen völlig andere Kosten im Vergleich zu einer Versendung im Inland an. Neben den regulären Versandkosten, kommen Gebühren und Steuern beim Zoll hinzu. Wobei sich die Zollkosten zwischen gewerblicher und privater Überführung von Paketen und Briefen unterscheidet.

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Versand von Deutschland nach China

Etwa 7.200 Kilometer Luftlinie muss ein Paket von Deutschland nach China zurücklegen, bis es beim Empfänger angekommen ist. Während diesen tausenden von Kilometern durchläuft das Paket mehrere Stationen bis es endlich das Reich der Mitte erreicht. Ausschlaggebend für einen reibungslosen Versand zwischen Deutschland und der Volksrepublik sind die Zollkontrollen. Diese kontrollieren Inhalt, Gewicht und Zweck der Lieferung. Sind alle Bestimmungen eingehalten worden, kann das Paket anschließend das Land verlassen. In der Regel liegt die Versandzeit zwischen sieben Tagen und drei Wochen. Schneller geht es nur mit Express-Versand, was zugleich mit höheren Kosten verbunden ist.

Ein Paket von China nach Deutschland zu versenden ist vergleichbar strukturiert wie von der Bundesrepublik in das Reich der Mitte. Da zwischen beiden Staaten keine Sanktionen oder Embargos gibt, sind die chinesischen Ausfuhrbestimmungen in der Regel unkompliziert.

Ein bisschen anders sieht es aus, wenn deutsche Internetnutzer in einem chinesischen Online-Shop Waren bestellt haben. Zwar liefern viele Shops weltweit versandkostenfrei, aber trotzdem können Gebühren und Steuern für die Einfuhr nach Deutschland anfallen.

Paket-Sendungen nach China: Internationale Paketdienste finden

Wie ein im Inland verschicktes Paket wird eine fürs Ausland bestimmte Express-Sendung einem Zustellservice übergeben. Auf welchen international agierenden Paketdienst zurückgegriffen wird, ist hauptsächlich eine Frage des richtigen Preisleistungsverhältnis. Unterschiede zwischen den Angeboten der einzelnen Anbietern fallen sowohl im Preissegment wie auch im Leistungsspektrum auf. Dennoch ist nicht pauschal zu behaupten, dass teuer gleich gut ist und billig direkt schlecht bedeuten muss. Relevant ist grundsätzlich, dass die Versandleistungen auf ein Paket nach China passen. Im Einzelnen bedeutet es, das ein Paket nach Fernost unbedingt ausreichend versichert sein muss. Allerdings nützt gut versichert sein nichts, wenn die Gegenstände des Pakets vom Versicherungsschutz des Zustellservices ausgenommen sind. Solche Informationen lassen sich häufig erst im Kleingedruckten finden.

Auch die Höhe des Portos und der Gebühren der Paketdienste unterschieden sich voneinander. Zwischen dem günstigsten und dem billigsten Anbieter liegt eine Preisdifferenz im zweistelligen Bereich. Und dennoch ist nicht die Höhe des Portos, sondern das gesamte Preisleistungsverhältnis entscheidend. Schließlich möchte der chinesische Empfänger seine Sendung aus Deutschland unbeschädigt erhalten.

Wann aus einem Päckchen ein Paket wird

 Sind die Außenmaße eines Pakets mehr als 1,20 cm hoch, 60 cm breit und 60 cm tief und bringt es mehr als 30 Kg auf die Waage, so wird aus einem Paket ein Sperrgut. Das sind zwar nur die Maße der deutschen Post, dennoch sind sie eine ausgezeichnete Orientierungshilfe.

Handelt es sich um Sperrgut, fallen höhere Versandkosten und Zollgebühren an. Ist es eine nicht kommerzielle Sendung, können die Gegenstände durchaus auf zwei Pakete zu verteilt werden. Vorausgesetzt es ist eine ausschließlich private Sendung und der Wert des Inhalts übersteigt nicht die vom Zoll festgelegte Grenze von 1.000 Euro. Bei geschäftlichen Lieferungen nach China sieht der Sachverhalt anders aus. Für die kommerzielle Versendung ist es nach Angaben des deutschen Zolls nicht möglich, die Waren auf Teilsendungen zu verteilen, damit der festgesetzte Warenwert nicht überstiegen wird.

Ob es aus finanzieller Sicht rentabel ist, zwei Pakete zu versenden, um die höheren Kosten des Sperrguts einzusparen, hängt vor allem vom unterschiedlichen Preisangebot der einzelnen Paketdienste ab.

Das richtige Adressieren von Paketen nach China

Die Adresse des Empfängers muss glücklicherweise nicht auf chinesisch sein. Allerdings muss die Anschrift in lateinischer Schrift und in Großbuchstaben geschrieben werden. Zur vollständigen Adressierung gehören Name des Empfängers, Straße und Hausnummer, Bestimmungsort sowie Bestimmungsland. Die korrekte Bezeichnung für China lautet in Deutsch und Englisch: Volksrepublik China beziehungsweise People´s Republik of China. Da in China jedoch englisch geläufiger ist als die deutsche Sprache, ist es für eine sichere Zustellung ratsam, die Adressierung in englisch vorzunehmen. Auch die benötigte Zollerklärung sollte gut leserlich, am besten in Großbuchstaben ausgefüllt werden. So können eventuelle Unstimmigkeiten wegen Unleserlichkeit vermieden werden.

Pakete und Briefe von Europa nach China versenden

Das Versenden eines Pakets von Europa in ein Drittland, unterliegt zunächst einem Ausfuhrverfahren des Zolls. Mit Drittländern bezeichnet der Zoll Staaten, die sich außerhalb der europäischen Union befinden. Kontrolliert wird auch, um den Warenverkehr in Drittländer beobachten zu können. Solche Maßnahmen dienen vor allem dem Schutz der Bevölkerung. So dürfen beispielsweise Waffen nur mit unter ganz bestimmten Voraussetzungen und Genehmigungen versendet werden. Das Gleiche gilt bei Rohdiamanten.

Um den Inhalt des Paketes ordnungsgemäß vom Zoll überprüfen zu können, muss ein Ausfuhrverfahren bei der jeweiligen Zollstelle gestellt werden. Bei einem Warenwert unter 1.000 Euro reicht eine mündliche Anmeldung. Bei Überschreitung des Betrages ist eine elektronische Anmeldung nötig. Des Weiteren können Pakete und Briefe unter bestimmten Voraussetzungen ohne Ausfuhranmeldung versendet werden. Das ist möglich, wenn das Paket zu nicht kommerziellen Zwecken nach China zu verschicken ist. Das Gleiche gilt bei Päckchen und Briefen, die zwar zu kommerziellen Zwecken versandt werden, aber deren Warenwert nicht 1.000 Euro überschreitet. Zudem dürfen auf den Inhalt keine Beschränkungen und Verbote gelten. Dazu gelten beispielsweise Waffen oder Pflanzen und Tiere. Für einen Versand ohne Ausfuhranmeldung benötigt man die Zollinhaltserklärung C23. Diese wird vom Versender auf das Paket geklebt, um genau Aufschluss über den Inhalt der Warensendung geben zu können.

China: Einfuhrverbote bestimmter Waren

Nicht alles darf man nach China versenden – insbesondere als Privatperson nicht. In einem nicht kommerziellen Paket sind nur eine bestimmte Menge an Tabak und Spirituosen erlaubt. Besonders kritisch sieht der chinesische Zoll Bücher oder andere Verlagsschriften, die sich nicht mit dem politischen System des Landes vereinbaren lassen. Auch für Radios, Waffen und Munition gilt ein Einfuhrverbot nach China. Es ist daher sinnvoll, Informationen über die Einfuhrbestimmungen der Volksrepublik einzuholen, um das Paket ohne Einschränkungen nach China versenden zu können.

Onlinebestellung von China nach Deutschland

Nicht nur zwischen Deutschland und China herrscht reger Versandverkehr, auch umgekehrt verlassen täglich zahlreiche Sendungen das Reich der Mitte, um nach Deutschland versendet zu werden. Ein Teil davon machen inzwischen Onlinebestellungen aus. Besonders unter deutschen Internetnutzern gelten chinesische Online-Shops als Geheimtipp. Grund dafür sind die im Vergleich zum deutschen Markt günstigen Preise. Vor allem technische Geräte sind um ein Vielfaches günstiger als in Deutschland. Zudem werben viele Online-Shops aus der Volksrepublik mit kostenlosem Versand. Und dennoch können für Käufer Kosten entstehen. So sind trotz kostenlosem Versand unter Umständen Einfuhrsteuern und Zollgebühren zu entrichten. Viele chinesische Shops besitzen eine Lageraußenstelle in Europa, von wo aus die Waren ebenfalls versendet werden können. Das kann allerdings unter Umständen höhere Versandkosten bedeuten, dafür fallen Steuern und Zollgebühren weg.

Ob diese Alternative wirklich finanziell sinnvoll ist, hängt vom Wert der Bestellung ab. Denn nicht immer müssen Steuern und Gebühren entrichtet werden. Das ist auch der Fall, wenn der gesamte Warenwert nicht höher als 22,00 Euro ist. Allerdings gilt dies nicht für alle Waren. Für Tabak, Kaffee, Parfums und Alkohol müssen trotz angemessenem Warenwert Einfuhrabgaben entrichtet werden. Liegt der Warenwert zwischen 22,00 Euro und 150,00 Euro, so ist die Sendung zwar zollfrei, aber es muss dennoch die Mehrwertsteuer entrichtet werden.

Steuern und Gebühren für die Einfuhr von chinesischen Waren in die Bundesrepublik

Das Thema Steuern und Zollgebühren ist ohnehin ein wenig verwirrend. Denn das deutsche Gesetz kennt viele Ausnahmen und Richtlinien. Ein gutes Beispiel dafür ist die Verbrauchersteuer. Sie fällt an, wenn Waren in die Bundesrepublik eingeführt werden. Grundsätzlich wird die Verbrauchersteuer vom Hersteller verlangt, der wiederum darf diese auf den Kaufpreis umschlagen. Aber es gibt weltweit keine einheitliche Verbrauchersteuer. Nicht einmal innerhalb Europas konnte man sich bislang darauf einigen. Das Resultat dieser Uneinigkeit sind Differenzen, die bei der Einfuhr von Waren dann erhoben werden. Besondere Regelungen gelten unter anderem für Spirituosen und Tabak.

Auch bei den Einfuhrabgaben wird es komplex. Die sogenannte Einfuhrumsatzsteuer ist nahezu identisch mit der Umsatzsteuer, die auch dann anfällt, wenn Waren von einem Drittland nach Deutschland eingeführt werden. Der Unterschied zwischen beiden Steuerarten ist, dass in der Einfuhrumsatzsteuer sowohl zollrechtliche Abgaben wie auch Verbrauchersteuern berücksichtigt sind. Zudem macht die Einfuhrumsatzsteuer zwischen geschäftlichen und privaten Sendungen keinen Unterschied.

Neben Gebühren und Steuern sind eventuelle Einschränkungen bei der Einfuhr von Sendungen aus China durchaus möglich. In dem Fall ist eine Einfuhrgenehmigung notwendig. Grundsätzlich ist diese zu beantragen, wenn es sich um eine geschäftliche Sendung handelt. Aber sobald der Wert oder die Menge der vorgeschriebenen Höchstgrenzen übersteigt, gilt der Inhalt des Pakets nicht mehr als private sondern als geschäftliche Sendung und unterliegt somit auch der Einfuhrgenehmigung.

Die von der Bundesrepublik ausgesprochenen Einfuhreinschränkungen von genehmigungspflichtigen Waren aus Drittländern dient vor allem dazu, die einheimische Industrie zu schützen.

Es empfiehlt sich daher grundsätzlich, sich vorab ein wenig zu informieren. Der deutsche Zoll bietet dafür ausführliche Informationen auf seiner Webseite. Dort können ebenfalls direkt benötigte Formulare und Merkblätter ausgedruckt werden.

Innerhalb Chinas Post und Pakete versenden

Auch China besitzt ein vergleichbares Zollsystem und selbst das chinesische Postwesen ist mit dem aus Deutschland zu vergleichen. Doch anders als in der Bundesrepublik gibt es in China weiterhin eine Monopolstellung. Die China Post Group ist ein staatliches Unternehmen, welches zahlreiche Tochterfirmen unter sich hat. Sie sorgen dafür, dass die Post auch die im hintersten Winkel versteckten Dörfer des Landes erreicht. Außerdem versendet die China Post Group in etwa 200 Länder der Erde. Mit rund 82.000 Fialen besitzt das Unternehmen ein weit vernetztes System, welches sich über ganz China erstreckt. Da China Post sowohl auf dem Luft- wie auch dem Schiffsweg ins Ausland versendet, ist die Transportdauer daher sehr unterschiedlich. Wird die Sendung per Flugzeug versendet, so dauert die Versandzeit von China ins Ausland etwa eine Woche. Günstiger ist es Pakete ins Ausland zu verschiffen, aber dafür muss der Empfänger auch bis zu zwei Monate auf die Sendung warten.

Die Kosten für ein Paket von China nach Deutschland variieren. Die Höhe des Portos richtet sich nach Gewicht des Pakets sowie nach dem Bestimmungsland. Es gibt auch Unterschiede in der Beförderungsart, Pakete die per Seefracht befördert werden, sind gut und gerne mal 12  Wochen unterwegs, per Economic sind es oft noch 4 Wochen, während eine Premium-Express-Sendung in der Regel nach 5 Tagem am Ziel ist.

Chinesische Sonderverwaltungszonen: Besonderheiten beim Zoll

In den chinesischen Sonderverwaltungszonen gelten jedoch andere Richtlinien für den Versand von Waren. Das gilt ebenso für die Einfuhr von ausländischen Gegenständen. Hongkong ist einer der Sonderverwaltungszonen in China. Die sieben Millionen Metropole besitzt durch die britische Kolonialherrschaft einen besonderen Status. Nachdem die Stadt 1997 wieder in chinesische Hände übergeben wurde, behielt Hongkong dennoch hohe Autonomie. Anders als im restlichen Staat herrscht in der chinesischen Millionenstadt freie Marktwirtschaft. Eine der Besonderheiten von Hongkong ist der Freihafen. Dort können unter anderem private Geschenksendungen ohne Zollformalitäten eingeführt werden. Zudem gibt es keine Zölle auf Im- und Exporte. Allerdings ist die Einfuhr nach Hongkong nicht ganze ohne Bestimmungen. Beispielsweise dürfen Spirituosen nur mit einer Importlizenz versendet werden und auch eine Handelsrechnung wird benötigt.

Auch Taiwan gehört zu den Sonderverwaltungszonen der chinesischen Regierung, besitzt jedoch nicht den selben Status wie Hongkong. Chinesische Besitzansprüche sind bis heute nicht eindeutig geklärt und die Forderung nach Unabhängigkeit wurde bis heute nicht erfüllt. Dafür besitzt Taiwan besitzt weit aus strengere Zollkontrollen wie es in Hongkong ist.

Fazit: Auch wenn zwischen Deutschland und China mehrere tausend Kilometer liegen, ist die Versendungen von Paketen und Briefen unkompliziert. Nur die Zollbestimmungen können etwas verwirrend sein. Aber mit einem guten Paketservice haben Versender in der Regel nur wenig mit den vielen Richtlinien des Zolls zu tun.

TIP: Versand von Deutschland nach China, China Import to US

 

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China Import Beratung mit Förderung durch die KFW

China Import – Beratung mit Förderung

Ihre Planung Ware nun aus China einzukaufen, sprich im Einkauf zu sparen und in den Import einzusteigen, kann jetzt von der KFW gefördert werden. Die Berater der Agentur Frisch International Consulting GmbH & Co. KG aus Berlin sind wohl als einzige China Import Berater in Deutschland von der KFW Bank anerkannt.  Die Agentur Frisch gibt dabei sogar eine Erfolgsgarantie, sollten Sie nicht innerhalb eines Monats nach Beginn der Beratung bereits Ihre eigene Investition wieder eingespart oder als Gewinn eingefahren haben, erstattet Ihnen die Agentur Frisch die gesamte Investition und auch den Anteil der KFW an die KFW Förderung nachweislich zurück. Somit können Sie beim Einstieg in den China Import nur gewinnen. Weitere Informationen finden Sie auf im WEB der Agentur Frisch www.ag-frisch.de oder können Sie per Email anfordern, info@ag-frisch.de.

Bedingungen für die Förderung:

1) Seit max. 5 Jahren auf dem Markt
2) Gewerbeschein ist vorhanden
3) nicht in finanziellen Schwierigkeiten
4) Noch keine vorherigen  Förderungen für Existenzgründungsberatung
5) Wohnsitz in Deutschland
6) Selbstständigkeit ist auf Vollexistenz ausgerichtet

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Logistik beim China Import

China Import – Verschiffung aus China

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Die Logistik rund um den China Import

Der Import chinesischer Waren nach Europa und insbesondere nach Deutschland ist im letzten Jahrzehnt immer weiter angestiegen. Der Anteil der aus China importierten Waren ist in dieser Zeit von 2,6 auf 6,7 Prozent des Gesamtimports angestiegen. Dabei handelt es sich in erster Linie um Spielwaren, Kleidung, Schuhe, aber auch zahlreiche elektronische Produkte. Bei diesen Mengen müssen vor allem der Transport und die damit in Zusammenhang stehende Logistik gut durchdacht sein. Nicht nur Kleinverbraucher, sondern auch große Unternehmen können enorme Einsparungen verzeichnen, wenn man sich die Zeit für Vergleiche und insbesondere die Einarbeitung in diese Thematik nimmt.

Versand aus China

Preisunterschiede

Es bestehen drei Möglichkeiten, wie die, in China gefertigte Waren, nach Deutschland kommen. Der Landweg erweist sich nicht nur preislich, sondern auch anhand der Strecken als ungeeignet, weshalb diese Variante nur selten angeboten wird. Eine weitere Möglichkeit ist die Luftfracht aus China. Da jedoch nur sehr wenige Maschinen für den Gütertransport geeignet sind, sind die Kosten, die pro Container auf diese Weise entstehen nicht unerheblich. Im Gegenzug dafür erhält der Kunde seine Ware innerhalb weniger Tage nach Versand. Bereits wegen dem Fassungsvermögen und dem damit relativ geringen Kosten fällt die Wahl auf die Seefracht aus China. Ein Containerschiff benötigt etwa fünf Wochen von der Verladung in China bis zur Ankunft der Fracht im Hafen in Deutschland. Wird diese Zeit bereits im Vorfeld eingeplant, kann von Frachtkosten mit einer ungefähren Höhe von 1000 bis 2000 Euro pro Container profitiert werden. Sowohl kleine, wie auch große Sendungen können auf diesem Wege transportiert werden. Da es allerdings nicht immer notwendig ist, dass ein kompletter Container gefüllt wird, lohnt es sich, sich an einen Paketdienst oder Speditionen zu wenden, die sich um den Transport der Ware aus China kümmern und diese auch nach der Ankunft im Heimathafen weitertransportieren. Selbst mit diesem Service kann beispielsweise bei FedEx von einem Preis von ab 6 Euro pro Volumenkilogramm profitiert werden. Die günstigen Tarife bekommt man jedoch nur, wenn der Auftrag beim Expressdienst in China gemacht wird. Wird dieselbe Gesellschaft in Deutschland beauftragt, sind die Kosten um einiges höher. Eine weitere Einsparung kann erzielt werden, wenn mit dem Händler oder produzierenden Unternehmen die Abmachung getroffen oder selbst ein Unternehmen beauftragt wird, welches sich auch in Deutschland ansässig ist. Nur so können willkürlich hinzugerechnete Gebühren vermieden werden. Da für einen fristgerechten Empfang der Ware die Bezahlung des Betrages schnell von statten gehen muss, kann nur schwer dagegen angegangen werden. Ohne eine fristgerechte Bezahlung wird die Ware nicht verzollt, was zu weiteren Problemen führt, die wiederum mit Unkosten in Zusammenhang stehen. Dieser Umstand ist den Empfangsagenten durchaus bekannt.

 

Abkürzungen und Vereinbarungen zum leichteren Verständnis

Wenn es um die Logistik der Ware von China nach Deutschland geht, sind nur zwei Abkürzungen von großer Bedeutung. Nur wenn man diese und auch deren Bedeutung kennt, kann der Einkauf, wie auch der Transport selbst in die Hände genommen und organisiert werden. Dabei führt kein Weg an den Abkürzungen FOB und CIF vorbei. FOB bedeutet free on board und besagt, dass der Verkäufer die Kosten übernimmt, welche den Transport bis zum Schiff und auch die Verladung dieses betrifft. CIF lautet ausgeschrieben Cost Insurance Freight und gibt darüber Auskunft, dass die Kosten für die Fracht, wie auch die Versicherung bis zum Eintreffen im Bestimmungshafen durch den Verkäufer getragen werden. Da diese jedoch auf den Warenwert angerechnet werden, sollte man sich als europäischer Kunde generell für FOB entscheiden. Die Verladung erfolgt dabei auf das Schiff, welches dem Verkäufer genannt werden kann. Für alle weiteren Details muss man sich jedoch selbst kümmern. Im Idealfall wird frühzeitig Kontakt mit einer Spedition in Deutschland aufgenommen, die im Hamburger oder Bremer Hafen eine Zweigstelle hat und die Verzollung nach der Ankunft in Deutschland leitet. Diese kümmern sich dabei ebenfalls um die Zollnummer, welche mittlerweile als EORI (Economic Operators´ Registration and Indentification) Nummer bezeichnet wird. Diese Unternehmen können anhand der Dokumente, die Auskunft über den Inhalt und den Wert der Ware geben, die anstehenden Zollgebühren nennen. Da es jedoch nicht selbstverständlich ist, das die Ware während des Transportes versichert ist, sollte dies zum eigenen finanziellen Schutz im Vorfeld erfragt werden und eventuell selbst eine geeignete Transportversicherung abgeschlossen werden.

 

Studien über die Logistik

Die Logistik zwischen China und Deutschland ist nicht nur für die Unternehmen selbst eine Herausforderung, sondern auch ein Thema, über welches Studien geführt werden können. Die Ergebnisse sind sehr aufschlussreich und geben unter anderem Auskunft über die Zusammensetzung der Kosten. Die Studien haben trotz der großen Strecke, die die Ware zurücklegen muss, gezeigt, dass lediglich 15 Prozent der Beschaffungskosten auf die Logistik entfallen. Dieser Anteil wird jedoch nicht komplett für den Transport ausgegeben, sondern nur zwei Drittel. Das andere Drittel wird für Versicherungen, Zollgebühren, Lagerung und das gesamte Management ausgegeben. Durch die steigenden Treibstoffpreise steigt auch der Anteil des Transports der Beschaffungskosten. Durch die Unsicherheit und der enorme Aufwand, der mit der Logistik vom Werk in China bis zum Unternehmen in Deutschland in Zusammenhang steht, wird immer wieder die Frage in den Raum geworfen, ob sich ein Einkauf in China überhaupt lohnt. Die Studie hat ebenfalls gezeigt, dass sie lediglich für kleine bis mittlere Unternehmen eine Beschaffung in China rentiert, wenn die Risiken außer Acht gelassen und nur die finanzielle Seite und der Aufwand betrachtet werden. Dabei wurde ebenfalls herausgefunden, dass der Großteil der Unternehmen, welche Waren aus China importieren zu hohe Kosten in Kauf nehmen. Durch spezielle Zollverfahren und Logistikparks könnten diese Kosten gesenkt werden. Um den Überblick über die Ware und das Angebot in China zu haben, setzen viele Unternehmen auf einen Einkäufer vor Ort. Diese können ebenfalls stichprobenartig die Qualität der produzierten Waren prüfen und somit frühzeitig eine Reklamation vornehmen. Dennoch sind es nicht alle Unternehmen, die einen Einkäufer beschäftigt haben, die von finanziellen Vorteilen Gebrauch machen. Kleine Unternehmen, die keine gesonderte Person für den Einkauf oder die Organisation der Logistik beschäftigen, verlieren schneller den Überblick über die Dinge, auf die geachtet und verglichen werden sollten. Selbst beim Einsatz eines Fachmannes, welcher je nach Häufigkeit der Importe nur sporadisch beschäftigt wird, kann immer noch eine Einsparung gemacht und vor allem Probleme umgangen werden.

 

Gerade schwere und sperrige Waren sollten aber per Container verschifft werden. Transporte unter einem Container machen selten Sinn. Es ist ratsam mit dem Lieferanten eine FOB-Regelung zu treffen, so dass die gesamte Verschiffung durch einen deutschen Frachtführer organisiert wird. Bei CIF Lieferungen passiert es nicht selten, dass die Empfangsagenten im Hafen Hamburg oder Bremen Fantasiegebühren dazudichten, die nur schwer abzuwehren sind, da man bei Rechnungsstellung bereits wenig Zeit hat, die Rechnungen rechtzeitig zu bezahlen, damit rechtzeitig verzollt werden kann. Beim Auftrag der Verschiffung sollte immer daran gedacht werden, die Einrichtung der Versicherung in Auftrag zu geben, dies machen die Speditionen in der Regel nicht automatisch.
Derzeit stammen übrigens 26 % weltweit aller Containerverschiffungen aus China.

 

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